Insights Schaden-Business

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Transkript

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00:00:00: Herzlich willkommen zu unserer dritten Web TV-Sendung in diesem Jahr.

00:00:05: Diesmal wieder von einem Ort, wo die Unfallreparatur wirklich vonstatten geht.

00:00:10: Nämlich direkt aus der Lackierabteilung hier beim Autohof Kosmala in Leipzig.

00:00:17: Hier tauchen wir heute ganz tief ab in die Welt der Bits und Bytes, die helfen sollen den Werkstattalltag zu vereinfachen!

00:00:25: Es geht um digitale Tools und um KI.

00:00:28: Zugegeben diese Begriffe sind auch in unserer Branche und mancher Ort schon inflationär verwendet worden.

00:00:34: Und werden deshalb oft als Basswort, also als Mode Wort bezeichnet.

00:00:39: aber wie lässt sich Digitalisierung tatsächlich sinnvoll im Betrieb einsetzen?

00:00:44: Wo hakt es bei den digitalen Tools und welche Prozesse lassen sich durch KI heute tatsächlich im Werkstattalltag verschlanken?

00:00:53: Das wollen wir in dieser Ausgabe des Schadentalk im Web TV herausfinden und ergründen.

00:00:59: Der Titel unserer Sendung lautet diesmal, Mehrwert statt Basur.

00:01:04: Was müssen Digitalisierung und KI im Betrieb wirklich leisten?

00:01:17: Unsere Sendung soll Ihnen liebe Zuschauerinnen und Zuschauer Impulse geben wie sich Werkstätten durch digitale Tools und künstliche Intelligenz Effizienter aufstellen lassen.

00:01:28: Und zwar ganz ohne Basswirt Bingo, dafür aber mit praxisnahen Beispielen und mit starken Talk-Esten.

00:01:34: Und die habe ich mir heute hier eingeladen.

00:01:36: Bei uns ist unser Gastgeber Tobias Kosmaler.

00:01:39: Er ist dreiunddreißig Jahre alt und der Geschäftsführer hier vom Autohof Kosmala.

00:01:44: Der Betrieb wurde in unzutiteinundneunzig vom Vater Uwe gegründet.

00:01:48: Und Tobias du hast vor vier Jahren ungefähr den Betrieb übernommen.

00:01:51: Fun Fact!

00:01:52: Tobias ist nicht nur Geschäftsführer eines Betriebs er ist auch studierte Informatiker.

00:01:56: Ich denke für unsere unsere Runde heute eine richtig gute Kombi.

00:02:00: Danke Tobias, dass du da bist und vor allem schön, dass wir alle hier sein dürfen.

00:02:04: Bitte gerne!

00:02:05: Ebenfalls in unserer Runde ist Dennis Korblowski.

00:02:08: er ist Geschäftsführer von Weber's KSR und ich sage herzlich willkommen, schön, das du da warst.

00:02:16: Zu meiner Linken sitzt Stefan Helwig, Geschäftsführer von PLANSO.

00:02:21: ihr habt ein Betriebssystem für Werkstätten entwickelt.

00:02:24: Schön, dass Du da bist Stefan.

00:02:26: Und last but not least, unser Experte für das Thema Kalkulation im Betrieb Raphael Dammann Head of Sales Stretch G bei DAT.

00:02:37: Raphael, schön, dass du da bist.

00:02:38: Danke schön!

00:02:40: Ja und wie?

00:02:43: Digitalisierung im Betrieb tatsächlich vonstatten geht und was momentan hinsichtlich der Digitalisierung und KI State of the Art ist, das wollen wir jetzt in unserer erste Runde erstmal ein bisschen erkunden.

00:02:54: Deshalb erst mal eine Frage an unsere Software-Experten hier im Raum.

00:02:59: Wie schätzt ihr den Digitalisierungsgrad in der Werkstatt momentan überhaupt ein?

00:03:03: Raphael, wir beginnen mal bei dir!

00:03:05: Ja, wir sind ja viel in den Werkstätten unterwegs sowohl in ganz kleinen Betrieben aber auch in sehr großen Betrieben Und es ist extrem unterschiedlich.

00:03:13: Also wir sehen wirklich alles, die Bandbreite ist einfach groß.

00:03:16: also wenn man da so einen Durchschnitt bilden würde das tatsächlich ein bisschen schwierig.

00:03:20: Es gibt immer noch den Terminplaner was der Kollege wahrscheinlich besser in Papierform oder auch die Kalkulation die mehr oder weniger von Hand stattfindet.

00:03:27: aber wir sehen auch sehr durch digitalisierte Betriebe wo wirklich die Prozesse nahtlos ineinandergreifen wo auch unsere Kalkulation und Bewertung entsprechend schon so eingebunden ist dass das Bei einigen viel Nachholbedarf, bei einigen schon sehr gut.

00:03:44: In Summe würde ich sagen das wächst aber es wächst glaube ich ein bisschen langsamer als man vielleicht manchmal so annehmen würde.

00:03:49: Was denkst du woran liegt das?

00:03:51: Das ist unterschiedlich.

00:03:52: also oftmals sehen wir Themen an den Schnittstellen tatsächlich und dass dort einfach harkt.

00:03:58: Und dann muss ich eben mit den Themen natürlich auch ein bisschen auseinandersetzen und beschäftigen.

00:04:01: Und die Prozesse funktionieren ja halt immer irgendwie noch so, und da geht das eben so Schritt für Schritt.

00:04:06: also es dauert tatsächlich etwas länger.

00:04:08: Ich denke nicht weniger an der Technik als vielmehr mehr daran.

00:04:11: Man muss sich eben wie gesagt mit dem Thema so ein bisschen Auseinandersetzen und anschauen, wie man das einbindet.

00:04:15: Es muss ja auch wirklich echte Mehrwerte liefern und in der Praxis auch funktionieren.

00:04:19: Dennis, kannst du das bestätigen was Raphael gesagt hat diese Heterogenität in den Werkstätten?

00:04:24: Ja wir leben es auch von Echsel bis hin zu voll digital automatisierten Betrieben mit teilweise Roboter Tests im Einsatz.

00:04:33: Wir haben für uns ein Stück was die Erfahrung gemacht.

00:04:35: wir brauchen eine Person die sich dem Ganzen annimmt und nicht jeder ist Informatiker noch nebenher sondern am Ende sind es Menschen die an den Autos arbeiten wollen.

00:04:43: das heißt wenn ich der Geschäftsführer oder einen Werkstattleiter mitten den Lied reingeht und am täglichen Prozess auch vorlebt, wie Digitalisierung funktionieren kann.

00:04:54: Dann haben wir eine Situation wo wir eigentlich ein vollwertiges Werkstaatmanagement System vorfinden was am Ende nur für Rechnungsschreiben dann verwendet wird.

00:05:03: das ist leider die Situation.

00:05:04: aber auf der anderen Seite wie gesagt die Betriebe die eintreiben und immer mehr wollen besser automatisieren um die Mitarbeiter dahin zu bringen wo Geld verdient wird an die Hebebühne.

00:05:14: Stefan, auch ihr seid viel im Markt unterwegs.

00:05:17: Welche Erfahrungen habt ihr das bezüglich gesammelt?

00:05:20: Also ich kann mich beiden nur anschließen, weil das was wir sehen ist wirklich eine sehr große Bandbreite und unser Ziel oder unser Ansinnen war es natürlich immer sehr früh auch schon diese Digitalisierung mit voranzutreiben.

00:05:33: Aber da ist für mich immer wichtig auch zu sagen dass Digitalisierung nicht unbedingt der Heilige Graal ist, weil ein schlechter digitaler Prozess ist weiterhin ein schlechter digitaler Wenn ich morgens eine Datenhalde vorfinde, die ich nicht bedienen kann.

00:05:49: Da kann ich genauso gut ein Papierstapel da liegen haben der bringt mich genau so weit oder eben nicht und deswegen versuchen wir im Klarheit zu schaffen durch Digitalisierung.

00:06:00: über die Lösungen reden wir gleich noch.

00:06:02: fragen wir doch jetzt erst mal den Tobias unseren Geschäftsführer hier in der Runde Tobias auf einer Skala von eins bis zehn wie stark seid ihr dann hier im Betrieb digitalisiert?

00:06:13: Also ich würde sagen zwischen acht, neun ungefähr.

00:06:17: Kommt natürlich auch drauf an wie man es genau sieht.

00:06:20: Prinzipiell in der Werkstatt arbeiten wir seit zweiundzwanzig komplett digital und der Büro jetzt seit März diesen Jahres.

00:06:27: In deren sich schon.

00:06:28: aber es gibt natürlich immer noch mal da um mich Listen die separat nochmal irgendwie bedient werden müssen.

00:06:33: Irgendwelche Schnittstellen funktionieren.

00:06:35: das Thema wo ich halt dann das Protokoll ausdrucken muss wenn wir einzuscannen oder schlass einfach beim Auftrag irgendwelchen Da man nur Teethzette, die ich noch schreiben muss.

00:06:46: Das ist halt so das Thema nachher.

00:06:49: Also ihr seid schon gut dabei aber es könnte noch mehr sein.

00:06:53: Definitiv

00:06:54: ja.

00:06:54: Weil ich sage mal, Digitalisierung zum... Nur zum Digitalisierungswesen bringt er auch nichts weil im Prozess bleibt ein Prozess.

00:07:01: Es geht darum was mache ich damit?

00:07:02: Wie kann ich meine Bilder bei deinem Klasten oder wie kann ich den Prozess schneller machen verbessern?

00:07:06: Das ist eigentlich das Ziel.

00:07:09: Jetzt hast du grad eben schon das Thema Schnittstellen angedeutet.

00:07:12: Ich würde es mal aufgreifen, wo hakt's denn am meisten?

00:07:15: Nenn nochmal ein paar Beispiele.

00:07:17: Eigentlich gefühlt fast an vielen Schnittstellen sagen wir so ja weil jeder System, jeder Hersteller hat irgendwie eine eigene Sache und es gibt wenig Schnittstände die gut oder sehr gut funktionieren.

00:07:28: Das fängt darauf an wenn der Kunde einen Auftrag erhalten.

00:07:31: ich rufen Kunden an und er sagt mir ich habe doch schon die ganzen Bilder zum Frischung geschickt Es geht weiter in der Werkstatt, wo die Dokumente nicht übernommen werden.

00:07:39: Weil es da keine Schnittstelle gibt oder halt eine andere Schnittschale gibt, die wieder von unserem System nicht akzeptiert wird.

00:07:44: Da muss man mal irgendwelche Notlösungen finden.

00:07:48: Ja, irgendwelchen Foreboxs, die bestimmte Formulare haben wollen, die es wieder nicht bei uns gibt.

00:07:53: Ja?

00:07:53: Also muss ich dann entweder sehr schwer mit irgendwelcher Tricks, sag' ich mal bearbeiten... ...oder schruck's einfach aus, wo das für den Mitarbeiter wieder einfacher ist.

00:08:01: Aber das ist eigentlich nichts Sinn der Sache!

00:08:03: Und das hat immer so eine Abwägung, was ist weniger Aufwand?

00:08:06: Was ist besser?

00:08:07: und da sind wir beim Thema Prozess.

00:08:09: Also ein Digitaler Prozess ist schön aber muss halt gut sein und effektiv und einfach sein.

00:08:18: Sobald ich einen System verlasse wird es schwierig.

00:08:21: Jetzt arbeitet ihr ja auch mit vielen Schadensteuerern zusammen.

00:08:25: Zeigt sich da diese Schnittstellenproblematik explizit?

00:08:28: Ja also gefühlt hat man für jeden Schadesteuern eigenes Portal was irgendwo wieder händig gepflegt werden muss.

00:08:35: Also man trägt eigentlich die Daten gefühlt bei jedem einzelnen Portal separat ein, ja?

00:08:40: Manchmal geht es automatisch, dann weiß man nicht ob die Daten richtig sind, welche Daten man übertragen, ja... Ein Film, wo wir das komplett händisch machen und die Bilderhändig hochtragen.

00:08:50: Man ist also wirklich nur am Datenschonglieren hin- und herschieben und man bindet damit Arbeitszeit und macht eigentlich nicht das, worum man da ist.

00:09:00: Ja, du hast mir im Vorfeld erzählt.

00:09:01: Ihr habt dreißig mitarbeitende Rundbaut und davon ein Drittel nur für die Administration?

00:09:09: Genau

00:09:09: richtig!

00:09:09: Also wenn man früher überlegt... Früher waren es vielleicht mal zehn Prozent, einen Viertel.

00:09:13: Das steigt ja immer weiter.

00:09:15: Wenn man jetzt mal am Markt dich umhört sind sie auf das Jahr vierzig-fünfzig Prozent schon.

00:09:18: Da sind wir schon noch gut dabei.

00:09:21: Aber es ist trotzdem eigentlich Wahnsinn für was man Zeit verbringt.

00:09:26: Und es unproduktiv.

00:09:28: Das kostet eigentlich nur Geld.

00:09:30: Und wenn man überlegt, muss das sein?

00:09:31: Warum mache ich das überhaupt und was für Mehrwert bringt mir es eigentlich?

00:09:36: Es ist halt immer kritisch zu sehen.

00:09:38: Also viele digitale Ansätze aber von ganz unterschiedlichen Seiten oder am Ende laufen die Fäden nicht so richtig zusammen, wenn ich das jetzt richtig verstehe.

00:09:46: Genau

00:09:46: also der Grundprozess ist ja eigentlich überall gleich.

00:09:48: Eigentlich ist es egal ob das eine Vorplug ist, ein Leasing ist, eine Versicherung ist, einen Privatkunde ist.

00:09:53: wie auch immer Ja Aber die ganze Formulare An sich gleiche Prozesse war wieder mit tausend Unterprogramm, unterprozessen wieder verkompliziert.

00:10:05: Und läuft dadurch natürlich sehr komplex ab.

00:10:07: Man schult an die Mitarbeiter extrem.

00:10:09: Ich habe sie nicht mit, aber ich hatte mal so eine PDF-Erzeugung gehabt nur wie man Rechnungen hoch lädt das geht nicht darum wie ich eine Rechnung schreibe und nur wie ich die verschicke.

00:10:18: Das sind sechzehn Seiten geworden ja?

00:10:20: Ich müsste jetzt bestimmt auf achtzehn zwanzig Seiten noch erweitern und es fragt mich doch ist das Sinn der Sache?

00:10:27: Wie eine Rechen wegschicken?

00:10:28: Okay, das sind einige Beispiele die du genannt hast.

00:10:31: Dennis ich schaue mal in deine Richtung... Wir haben ja jetzt einiges gehört.

00:10:34: was ist denn so deiner Einschätzung?

00:10:36: Ist es auch das was du so in den Betrieben oder was ihr so in dem Betrieb erlebt mit eurem Team?

00:10:40: Ja ich glaube diese Schnittstellenthema ist also das beherrschen oder dominante Thema.

00:10:45: Also A, das hat der Prozess verkompliziert sich.

00:10:47: Es werden immer mehr Informationen angefragt worden und die Schnittstellen werden immer komplizierter.

00:10:51: Und als Anbieter einer Software rennst du den Markteilnehmern teilweise auch hinterher.

00:10:54: also wir haben jetzt langjährige Partnerschaften zum Beispiel mit der DRT wo ich glaube die Schnittstelle... ...und es kommt ja noch dazu sehr tief in den Prozessen der Software schon verankert ist weil eine Schnittstelle alleine ist der eine Schritt.

00:11:05: aber du willst es so hinbiegen dass es dann wirklich eine Erleichterung ist da vielleicht auch schon eine Schadensnummer zum Beispiel zurückkommt dass die hier vorliegt das Bilder sind etc.

00:11:13: Und das erhöht einfach die Komplexität.

00:11:15: Aber ich kann es gut nachvollziehen, der zweite Teil wo was wir auch immer wieder erleben ist gerade dieses Thema Warnanlieferung, Lieferscheine, also Ahnen natürlich eine riesige Bandbreite an Lieferanten da ist.

00:11:26: Die kannst du teilweise gar nicht alle manuell anbinden und dort werden über die nächsten Monate sicher auch nochmal Lösungen kommen, die uns unterstützen, sagen wir mal den Prozess zumindest besser abzuwickeln.

00:11:38: aber klar am Ende als Software an Peter wir rennen ein Stück weit den Partnern hinterher, wir sind abhängig davon dass die Ressourcen bereitstellen und wenn die plötzlich ihre Schnittstelle ausbauen bist du schon wieder einen Schritt hinterher.

00:11:50: Am Ende ist es für mich aber genau das was wir versuchen zu leisten möglichst viele anbinden um den Gesamtprozess besserzumachen.

00:11:56: Aber es bleibt ein Rennen, ein Permanentes.

00:11:59: Wir versuchen unser Bestes.

00:12:00: Das heißt ihr seid ja auch so ein bisschen zwischen den Stühlen kann man fast sagen richtig?

00:12:04: Klar bekommen von der Werkstatt ne neuen Partner genannt.

00:12:07: bitte hier mal eine Schnitt Stelle machen und dann fängst du an überhaupt mal rauszufinden is der relevant für den Markt.

00:12:12: Was hat der für Anforderungen?

00:12:14: Wir haben Partner, die arbeiten nach wie vor, also ich sage mal im Großhandelsbereich.

00:12:18: Von denen kriegen wir nach wie Vor Stammdaten geliefert als Excel-Tabelle oder als Falle, die wir einlesen müssen.

00:12:23: und dann haben wir andere, die Arbeiten schon in dem OCI Format, in einem Datenaustausch wo Perfekt ist.

00:12:28: In der ganzen Bandbreite oder wie gesagt anderen wollen nur einen Update von einem Scan haben.

00:12:33: Wir haben andere Partner, sie wollen den gesamten Prozess bitte digital abgebildet haben.

00:12:38: Ganz unterschiedliche Herausforderungen.

00:12:41: Auf

00:12:41: beiden Seiten, das Werkstatt und wer uns da immer auch gegenüber sitzt.

00:12:47: Stefan ich schau mal zu dir rüber.

00:12:49: du hattest im Vorgespräch ja schon gemeint dass der administrativer Aufwand der bei Tobias in Betrieb immer weiter gestiegen ist eigentlich jetzt schon rückläufig ist.

00:12:59: was sind denn daran?

00:13:00: gehen deinen Beobachtungen?

00:13:02: Also wir sehen das, oder wir haben das gerade ich sag mal vor zehn Jahren gesehen dass der zumindest bei den Werkstätten die wir ja mit denen wir partenschaftlich zusammenarbeiten.

00:13:13: Dass dort eigentlich der Pieck entstanden ist und diese Zahl von dreißig Prozent administrativ Die war damals für mich fast wie ein Gesetz.

00:13:22: Und da sehen wir mittlerweile aber schon wieder einen Weg, dass sich verbessert im Sinne vom Verhältnis administratif zu produktiv Und da helfen natürlich die Lösungen, die es eben am Markt gibt.

00:13:36: Wir versuchen immer, die Schnittstellen auch zu den verschiedenen Portalen so aufzubauen dass das eigentlich gar nicht sichtbar wird, dass man eben nicht in die verschiedenen Portale separat bedienen muss sondern dass diese Daten im Fluss in der normalen täglichen Arbeit automatisch übertragen werden.

00:13:58: Diese Schnittstellenproblematik verführt uns ja jetzt auch schon eine ganze Weile.

00:14:03: Was denkt ihr denn, warum kriegt die Branche das nicht in den Griff?

00:14:06: Naja, jeder möchte natürlich sein eigenes Stammsystem bestmöglich bedienen.

00:14:12: Jeder hat da unterschiedliche gewachsene Anforderungen und es wird zwangsweise immer dazu führen dass wir keinen eignheitlichen Standard vorfinden.

00:14:22: auf der anderen Seite gibt's natürlich Teilnehmer wie die DRT In gewisser Weise schon einige Daten bündeln, aber da wünschen wir uns als Softwareanbieter natürlich auch am liebsten noch mehr Einheitlichkeit oder vielleicht auch ein Brancheinhaltlichen Standard zu den einzelnen Vorparkmanagers und zu den großen Schadenssteuerern.

00:14:43: Das wäre für uns aus Softwarehersteller Perspektive, wäre das der Traum!

00:14:48: Und damit würden wir jede Werkstatt entlasten.

00:14:50: Raphael, stimmt du dem zu?

00:14:51: Also ich meine das die Beispiele, die Tobias genannt hat.

00:14:54: Die stehen ja wirklich für Tausende von Werkstätten, die alle auf den gleichen Baustellen kämpfen.

00:15:00: Wie ist da deine Einschätzung und welche Lösungsansätze hast du so spontan parat?

00:15:05: Ja also wir nehmen das ähnlich wahr.

00:15:06: man is immer irgendwie einen Schritt dahinter weil es immer noch einen gibt der sagt diese Schnittstelle oder diese Anforderung brauche ich auch noch.

00:15:13: Wir versuchen zumindest was unsere Kalkulation angeht die wirklich konsistent zu halten.

00:15:17: Über Jahre und über Jahrzehnte, das kriegen wir auch ganz gut hin.

00:15:20: Das funktioniert tatsächlich mittlerweile ganz gut.

00:15:21: Das ist so ein mehr oder weniger Standard der sich ganz gut etabliert hat.

00:15:25: Wenn es darüber hinausgeht dann wird's tatsächlich ein bisschen schwieriger weil wenn die Schadensteuerer auch die Versicherung kommen ja auch zu uns Jeder möchte der Prozessführer sein.

00:15:35: Also mein System, das muss aber genau so bedient werden und so muss man sich darauf anpassen.

00:15:39: Und das ist tatsächlich die Schwierigkeit.

00:15:42: Wir sagen bei der Kalkulation da lassen wir uns nicht verbiegen, die muss konsistent bleiben.

00:15:45: Bei allem drum herum muss man auch ein Stück weit anpassen.

00:15:48: denn es ja auch klar, wir wollen ja auch dass unsere Kalkulation in allen Systemen irgendwie gut funktioniert.

00:15:52: also wir nehmen das sehr ähnlich wahr.

00:15:55: Denkt ihr oder denkst du Raphael?

00:15:58: Standards, so wie es gerade eben das Stefan angesprochen hat würden helfen.

00:16:02: Und wenn ja ist es überhaupt realisierbar?

00:16:04: Die würden definitiv helfen.

00:16:06: ob das realisieren ist, wenn man sich anguckt wie viele Anbieter es gibt kleine und große.

00:16:11: also Das dürfte schwierig werden dürfte zumindest ziemlich lange dauern Wenn man das ist ja bei anderen Themen auch immer sich Ladegeräte und sowas alles angucken.

00:16:18: das entwickelt sich glaube ich in so eine Richtung aber Also vielleicht bleibt ein Stück weit in der Utopie Aber wir arbeiten dran.

00:16:26: Jetzt haben wir schon einige wertvolle Lösungsansätze gehört, was das Thema Digitalisierung angeht.

00:16:33: Das können wir ja alles sowieso heute hier nur in einem begrenzten Rahmen diskutieren weil die Zeit sonst gar nicht ausreichen würde.

00:16:42: Wir wollen aber noch mal ein Stück weitergehen und uns das Thema KI genauer ansehen und zwar die Frage, wie kann künstliche Intelligenz die Prozesse im Betrieb tatsächlich vereinfachen verschlanken?

00:16:55: Vorher gehen wir aber noch ganz kurz in eine erste Werbung.

00:17:01: Willkommen zurück!

00:17:02: Bittmen wir uns nun einem Thema das in den vergangenen Jahren, also eigentlich kann man gar nicht jahrelang sagen sondern eher Monaten immer mehr Fahrt aufgenommen haben.

00:17:11: Wir sprechen von dem Einsatz künstlicher Intelligenz.

00:17:15: Frage an dich Tobias setzt ihr bei euch im Betrieb schon KI ein?

00:17:19: Bedingt ja!

00:17:20: Also für kleinere Sachen natürlich schon ob das eine Textformulierung sind zum minimalen Plan jetzt keine Werkstattplanung aber halt für bestimmte Personalplanungen.

00:17:28: da kann man es schon benutzen.

00:17:30: größtenteils fehlt mir da aber halt immer noch diese Integrität in unser System.

00:17:35: Weil das wäre dann eigentlich, wo es mehr Nutzen hat und jetzt kann ich nur oben drauf setzen um die Frage viel bringt.

00:17:42: Man testet viele Sachen klar?

00:17:45: Ja.

00:17:46: Das heißt ihr schaut euch um.

00:17:47: Ich schätze dich als sehr technologieoffenein.

00:17:50: Das heisst ihr fahrt auf Messen oder wie geht dir davor um euch ein bisschen zu informieren?

00:17:54: Genau also Newsletter klar man auf messen fährt man Hört sich bei anderen Partnern um.

00:17:59: Was gibt es Neues?

00:18:01: Man kriegt auch viele Technik, für mich ist auch Technik News allgemein mit, wo man vieles nachlesen kann und guckt dann immer halt.

00:18:08: macht das Sinn bei uns im Betrieb, macht sie mal zu testen.

00:18:12: Wir testen momentan so wie ein Saugroboter, Wischroboter der dann komplett autonom rumfahren kann und sauer machen kann.

00:18:20: Nächste Woche wird bei uns eine KI KVs kontrollieren kalkulieren, auch das wenn wir einen Testfaser haben.

00:18:27: Man sucht es schon sehr weit zu gehen und guckt was immer Mehrwert bringt für ein?

00:18:33: Was kann den Prozess verbessern?

00:18:36: Mit welchen Erwartungen geht ihr überhaupt an das Thema künstliche Intelligenz ran?

00:18:40: Sprich, was soll die KI bei euch im Betrieb leisten?

00:18:43: Nennen doch mal ein paar Beispiele!

00:18:44: Erstmal natürlich allgemeine Mehrwert.

00:18:47: ganz klar also ob es nun ein Prozess ist der verbessert wird verschlankt vereinfacht wird die Mitarbeiter entlasten Weil momentan hat man so viele Daten angehäuft.

00:18:56: Wenn ich überlege, wie viel E-Mails am Tag reinkommen ... Die Leute von dem Büro sind komplett überlaufen und gestresst.

00:19:02: Man kann kaum noch was absprechen.

00:19:03: Und den einfach den Stress wegzunehmen für die zu entlasten, damit sie Zeit haben für den Kunden.

00:19:08: Für das Wichtige eigentlich.

00:19:10: Da finden Sie nämlich da vom Büro.

00:19:12: Die Leute hinzunerstützen mit denen Sachen, die sie jetzt brauchen.

00:19:17: Um da halt alle Daten zusammenzuführen.

00:19:19: Die richtigen Personen, der richtigen Zeitpunkt.

00:19:21: Das heißt, du hast gesagt E-Mails beispielsweise also Rückfragen von Kunden.

00:19:25: Kann man es auf das Thema Kundenkommunikation runterbrechen?

00:19:28: Auch

00:19:28: das ist ein Riesenthema ja!

00:19:30: Da die Kunden rufen an und fragen nach wer ist der aktuelle Stand vom Fahrzeug?

00:19:35: dann nützt auch nicht wenn ich dann mehrfach irgendwelche SMS e-mails verschicke mit dem aktuellen stand Wenn's heißt zu heute fertig wärmer ist denn heute Ja früh vormittag Nachmittag abends Und da rufen die Kunden etwas sehr oft an blockieren wiederum die Kapazitäten für den Mitarbeiter Und der Mitarbeiter kann auch nicht viel mehr sagen aus, es ist nicht fertig.

00:19:55: Dann kommt natürlich die E-Mail noch rein und dann freien wir die Teile nicht, wann sie kommen oder wenn sie nicht kommen.

00:20:00: Auch da ist ein Thema... Da muss wieder ein Prozess losgestoßen werden, alles manuell.

00:20:05: Nix funktioniert automatisch gefühlt.

00:20:07: Das ist immer das Thema.

00:20:08: Man hat alles schön digital aber der weitere Schritt, dass es automatisch weitergeht ohne einen Menschen, das fehlt mir oft noch.

00:20:15: Und da würde ich mir halt mehr KI wünschen oder halt ein Prozess, wie man es mal nennen möchte.

00:20:20: Das ist einfach automatisch dann halt weiter verfolgt wird und das ein Mensch eingreifen muss.

00:20:24: Dass er gleich nur Optionen bekommt will zu A oder B haben was bist du lieber?

00:20:28: Dann sage ich noch B und dann wirds automatisch weiter gemacht und nicht alles.

00:20:31: also zum einen in der Kundenkommunikation.

00:20:33: dann hast du gerade das Thema Teilebestellung angesprochen dass ja auch ein Thema sein kann und letztendlich Mitarbeiterentlastung und wahrscheinlich auch Stück weit Kundenzufriedenheit, oder?

00:20:44: Genau richtig.

00:20:44: Wenn ja die Mitarbeiter komplett überlastet sind, gestresst sind, das kriegt der Kunde auch irgendwann mit.

00:20:50: Dann führe ich mich mal abgehoben, arbeite generell den Weihblick als Mitarbeiter von dem Büro zu haben und sagen okay wie geht es denn den Kunden?

00:20:56: Der hat gerade einen Unfall gehabt.

00:20:57: Es passiert keine Ahnung alle fünfzehn Jahre oder so... Und dann darf man den jetzt beruhigen.

00:21:02: Passiert alles ok ist nur ein Bläschaden.

00:21:04: Den noch richtig abzuholen.

00:21:05: Das ist eigentlich ja wichtig.

00:21:07: Vergesst nicht um das menschliche an den Job!

00:21:09: sondern sind immer nur das Auto oder ein Objekt, aber auch den Menschen da abzuholen.

00:21:14: und die Zeit brauche ich halt auch.

00:21:16: Das heißt dass man für solche Fälle wo halt das menschliche wichtig ist und sicherlich auch wichtig bleiben wird Kapazitäten freiräumt indem man ringsrum in Konstrukt schafft wo KI zum Einsatz kommt?

00:21:28: Genau richtig.

00:21:29: also halt da wo man nicht unbedingt einen Menschen braucht, wo es erst mal autonom passieren kann und dann vielleicht als Aufsichtspersonen drüber guckt, die erst mal automatisiert und der Rest bleibt trotzdem menschlich ganz klar.

00:21:44: Okay jetzt haben wir dich gefragt was die KI denn leisten muss?

00:21:47: Jetzt frage ich mal anders drum was braucht es denn damit die KI überhaupt reibungslos funktionieren kann?

00:21:53: Raphael Ich beginne bei dir zähle doch mal auf

00:21:57: Ja, also was wir sehen?

00:21:58: klar man braucht die Daten als Grundlage.

00:22:00: Das ist so und das sind ziemlich viele Daten die man braucht.

00:22:02: wenn wir uns angucken was wir in unseren Anwendungen haben und dafür gebraucht haben um unsere Anwendung dafür tauglich zu machen sind wirklich große Datenmengen.

00:22:11: Und für mich also ich bin ja kein edv leicht kommt mir auch eher aus dem Automobilgeschäft da es tatsächlich manchmal auch erstaunlich klingt dann so trivial Und dann ist es das aber am Ende gar nicht.

00:22:20: Also ich habe ja gleich zum Beispiel mitgebracht, wo man sieht, dass klingt erstmal einfach.

00:22:24: Aber wenn man das wirklich in einem Niveau haben will, wo's eben echte Mehrwerte bringt Das ist dann wieder nicht so einfach.

00:22:28: Es dauert da noch einfach eine Weile.

00:22:30: Man braucht die Daten Die entsprechende Expertise und auch die Expertise in seinem Bereich.

00:22:35: So wie wir es gemacht haben können das dann auch nicht viele andere Weil es eben nicht reich nur die Daten zu haben und nur die EDV zu haben, sondern man muss am Ende auch so eine Art Plausibilisierung durch einen Fachmann haben.

00:22:45: Also das haben wir auch manchmal, dass da Dinge rauskommen wo dann die Informatiker sagen hier ganz toll und der Fachmann sagt ja kann aber nicht sein.

00:22:51: also das funktioniert einfach nicht.

00:22:53: Wir merken die Mischung aus großen Daten hoher Kompetenz in diesem Bereich informatik aber eben auch das Fachwissen in dem Bereich.

00:23:00: Das drei muss aus unserer Sicht zusammen kommen damit dort Lösungen rauskommen die dann auch am ende funktionieren und wirklich mehr Werte liefern.

00:23:08: Im Prinzip ... so eine Art Übersetzer von Informatik auf Werkstatt wissen.

00:23:14: So könnte man es sagen, ja?

00:23:15: Das passt ganz gut!

00:23:16: Okay.

00:23:16: Wärst du eigentlich der ideale Ansprechpartner oder?

00:23:19: Perfekt, ja.

00:23:20: Richtig, ja!

00:23:23: Ich drehe mich mal hier zu dir Dennis.

00:23:24: Er fordert KI nicht auch... ... eine gewisse Zuarbeit von den Betrieben selbst.

00:23:30: Wie schätzt Du das ein?

00:23:31: Ich

00:23:31: glaube ist Grundprobleme was wir immer wieder im Markt erleben die Betriebe, die die Situation haben wollen dass die KI perfekt funktioniert.

00:23:39: Aber KI bedeutet antrainieren.

00:23:41: man muss sich Zeit nehmen die KI zu füttern sie auch Fehler hinzuweisen und das ist eigentlich eine Aufgabe die theoretisch am Anwendungsfall sein müsste also in der Werkstatt wo aber die Betrieb uns auch klar spiegeln.

00:23:52: wir wollen eine perfekte Lösung haben und ich verstehe die betriebe wenn ich Daten überspiele.

00:23:57: Wenn ich Daten übergebe dann soll das bitte auch perfekt sein.

00:24:00: Wir haben das im Bereich der VoiceKI erlebt, wo wir viel Tests gemacht haben und dann eine KI ausprobiert.

00:24:07: Die, die uns gefragt hat was ist denn das Auto?

00:24:09: Was du anmelden möchtest?

00:24:10: Ja ein VW Passat.

00:24:11: und dann kam als zweite Frage was bist du gesetzlich oder privat versichert?

00:24:15: weil es eine KI war die von Arztpraxen her kommt.

00:24:18: Und sie haben das nicht geschafft, diese Werkstatt Intelligenz einzubringen.

00:24:22: Deshalb ist es so ganz einfach zu sagen, wir verwenden eine KI aber wir müssen diese KI auf die Gegebenheit ansetzen und dann auch mit der notwendigen Qualität Bilder einscannen können alle.

00:24:33: Aber kann die KI dann daraus auch einen Schaden erkennen?

00:24:37: Ich weiß, wir hatten Themen vor acht neun Monaten.

00:24:39: da sind desaströse Ergebnisse herausbekommen Und wenn dann keiner draufschaut und korrigiert, sich also die Werkstatt zu hundert Prozent auf die KI verlässt.

00:24:47: Dann entstehen Fehler.

00:24:49: Das ist das große Risiko im Moment, wo wir sagen, wir haben auf der einen Seite superintelligente neue Mitarbeiter oder Agents.

00:24:56: Auf der anderen Seite sind sie aber genau das.

00:24:58: Sie sind nicht unfehlbar und sie sind ein Stück weit auch wie Mitarbeiter zu behandeln.

00:25:03: Es ist manchmal auch so eine Dialogkunde-Kommunikation um die dann auf das Level zu bringen, wo ich eigentlich hin will.

00:25:08: Die faire Aussage im Moment aus meiner Sicht Hundertprozent fehlerfrei gibt es noch nicht.

00:25:14: Man kann da drauf hinarbeiten und die Quoten immer verbessern, aber noch nicht hundert Prozent fehler frei.

00:25:19: Das muss den Anwendern auch klar sein.

00:25:21: D.h.,

00:25:22: es gibt auf der einen Seite notwendig ein Geben unten nehmen zu haben was die Daten angeht und die Zeit die man rein investiert um so eine KI anzutrainieren und zum anderen muss man aber glaube auch ein ganzes Stück Vertrauen haben als Werkstatt, dass man halt sich auf die KI dann doch verlässt und nicht eingreift oder?

00:25:43: Ja wir erleben das gerade im Bereich der Terminplanung immer wieder.

00:25:46: Dass wir sagen wir können einen perfekten Planungstag errechnen.

00:25:52: Der aber aus der Sicht des Werkstads leidet es noch nicht ganz perfekt ist weil er genau weiß hier kriege ich noch was rein und greift dann wieder manuell in die Planung.

00:26:00: Das heißt, genau diese Funktion auch, dass er trotz der Automatisierung noch mal manuell eingreifen kann ist für viele Werkstattleiter extrem wichtig.

00:26:09: Vertrauen... Also ich muss sagen, ich finde immer viel schlimmer das Vertrauen manchmal auch an die Mitarbeiter weil da werden Kundendokumente mit Klarnamen und Geburtsdatungen und allen Möglichkeiten reingegeben.

00:26:18: Und es sind natürlich auch noch einen Vertrauen was man haben muss nämlich beim Thema DSGVO.

00:26:23: Es bleibt in Deutschland zumindest ein wichtiges Thema und da hilft ja nur Schulung um klarzumachen Du kannst da nicht alles reinschmeißen.

00:26:31: Aber ja klar, ein Stück weit Vertrauen ist gut.

00:26:35: Kontrolle ist besser muss man auch fair sagen.

00:26:37: Also Mitarbeiter mitnehmen aber dann am Ende auch ein Stück weiter sich darauf einlassen auf das Thema KI?

00:26:45: Das muss sicherlich vorhanden sein bei den Mitarbeitern.

00:26:47: Mitarbeiter

00:26:47: mit nehmen kleinen Schritten ob jetzt bei uns im Betrieb oder wahrscheinlich bei dir Tobias zeigen, wo es in die Effizienz gewinnt.

00:26:55: Wie lassen wir diesen Schadensbericht mal mit der KI glätten oder optimieren?

00:26:59: Was darf im Ergebnis rauskommen?

00:27:01: Lassen Sie uns einmal die E-Mail beantworten, also wirklich an die Hand nehmen und dann die Mehrwerte in der Werkstatt auch feststellen, wo sie raus kommen.

00:27:12: Und dann ist das ein Prozess, wo man glaube ich viele Mitarbeiter für sich gewinnen kann – aus meiner Erfahrung auch ganz alt als unabhängig!

00:27:20: Bei uns internen habe ich so zwei ältere Entwickler, die pushen sich da gerade so gegenseitig.

00:27:23: Weil sie der Use-Cases finden, die einfach spannend sind.

00:27:27: Ich glaube das ist für die Werkstätten auch so anwendbar.

00:27:30: Hier mal kleine feine Ecken sich aussuchen um dort zu zeigen, dass es Produktivitätsvorsprung vorhanden und dann diese Scheu vor der IT oder vor der KI nehmen wäre für mich der Königsweg.

00:27:41: Einfach machen?

00:27:42: Und einfach machen!

00:27:44: Jetzt habt ihr von Werbers KSR kürzlich auf den Würzburger Karosserien Schadenstagen euren KI-Telefonassistenten vorgestellt der Öffentlichkeit.

00:27:54: Wir haben dazu einen kurzen Film vorbereitet, wie funktioniert denn das Ganze genau?

00:27:59: Dann es erklärt doch bitte mal!

00:28:01: Es geht hier gleich los.

00:28:03: Ganz klassischer Fallkunde in dem Fall hat einen Umfalschaden und braucht ein Besichtigungstermin, ruft bei der Werkstatt an Dann geht jetzt kein Mensch die Mitarbeiter mal ran, sondern ist ja quasi im Gespräch mit einer KI wird auch angekündigt und die fragt erst einmal ab.

00:28:18: Was brauchst du denn?

00:28:20: Du willst einen Termin haben in dem Fall wie gesagt Unfallschaden.

00:28:23: Und jetzt geht die KI unsere Systeme und zwar prüft sie anhand der Echtzeit Ressource.

00:28:28: also wir haben keine einfach eine E-Mail aufschreiben, sondern wir gehen in unsere Planungssysteme rein auf die freigegebenen Ressourcen und prüfen dort Slots in dem Bereich der angefragten Zeiten verfügbar sind.

00:28:41: Und jetzt hat er hier drei, vierzehn, fünfzehn Uhr an dem angegebenen Tag und jetzt kann sich der Kollege relativ schnell das aussuchen werden vielleicht auch nochmal ein zwei Informationen abgefragt die er braucht um das Ganze zu erledigen.

00:28:53: Die KI greift jetzt ins Ressourcensystem ein und trägt im Grunde den Termin dann auch schon komplett rein wer es ist.

00:29:00: wenn wir die Nummer kennen haben wir sogar schon eine Kunden Identifikation können also hier gleich Daten hinzuordnen.

00:29:06: ich glaube dass Das ist dieser Teil der Automatisierung, das heißt wir haben hier schon Daten gefüllt die sind vorhanden und im nächsten Schritt.

00:29:12: Und das ist für mich diese Diskussion wo wir hatten in diesem Prozess Workflow Hier darf der Prozess noch nicht zu Ende sein sondern wir müssen ganz gezielt in den nächsten Schritt gehen um sagen hey wir haben auch noch Möglichkeiten über SMS Versand Portal dass der Kunden weiter begleitet wird bekommt jetzt nämlich eine Terminbestätigung und in der Termin bestätigen per SMS ist noch ein Link zum Schadensportal oder uns zum Anmeldeportal, bei uns zum Sputling.

00:29:40: Und dort kann er dann theoretisch nochmal seinen Fahrzeugschein hinterlegen, dass die Daten sauber ausgelesen sind, der kann Schadenzbilder hinterlegen das die Werkstatt im Grunde schon mal den ersten Eindruck hat von dem ganzen Thema und über diese Portal werden diese Daten dann wiederum in den Gesamtprozess zurückgegeben.

00:29:57: Wir haben im Grund von der Telefonannahme bis hin zur Vervollständigung der fahrzeugaktenden Prozesse wo die Werkstadt nichts mehr machen musste Auch hier wieder die Empfehlung einmal vor dem Termin.

00:30:09: Ist es denn schön, um das alles sich anzuschauen?

00:30:11: Man kann aber dann bestimmte Dinge natürlich auch schon optimal vorbereiten und so haben wir eine Vervollständigung der Fahrzeugakte.

00:30:18: Das heißt, hier arbeiten auch mehrere KIs zusammen.

00:30:20: Wir haben die KI der Telefonstimme, wir haben die Ki der Planung.

00:30:24: Also wir haben den Agenten, der am Ende einen Fahrzeugschein einscanned und den ganzen Prozess einmal flüssig aufzubauen muss sagen also... Das muss ja dann nicht nur für eine Werkstatt funktionieren, sondern wir sind gezwungen im Zweifel von Vierundhalbtausend Werkstätten eine Lösung anzubieten die zum Beispiel individuelle Öffnungszeiten bei ist.

00:30:42: Da habe ich zwei Möglichkeiten.

00:30:44: Ich suche das im Netz als KI – das kostet Zeit und das sind diese Momente am Telefon wo so ein Stille auftritt und alle immer fragen ja ob es jetzt noch da oder nicht?

00:30:53: Oder habe ich einen Promt der das natürlich gleich mitgibt, der muss dann aber auch einmal sauber... Wir machen das zusammen befüllt werden, um einfach diese Geschwindigkeit zu haben.

00:31:02: Weil wenn das Hauptthema für uns ist immer es muss schnell gehen der Kunde will nicht warten und das ist ein Stück weit die größte Herausforderung.

00:31:10: Da arbeiten wir gerade dran also in den Plutieren klappt es super.

00:31:13: Wir gehen jetzt damit in die Breite rein Und wie gesagt im Prozess wo ich glaube dass gerade im Annahmebereich sofort mehr Werte herauskommen funktioniert inzwischen sehr gut aber der Weg war viel wie das andere erlebt haben.

00:31:31: Kann ich mir gut vorstellen, der Prozess liefer jetzt hier in dem Video auch flüssig durch?

00:31:36: Das bedeutet ja aber wirklich dass er die Werkstatt aktiv mit an die Hand genommen werden muss und aktiv Daten auch vorher reingeben muss so viel wie geht damit das quasi alles so durchlaufen kann.

00:31:48: Ja also zumindest sind... Also das Hauptthema ist wir haben ja die Ressourcenplanung schon in unserem System.

00:31:53: Das heißt es gar nicht mehr so.

00:31:54: der komplizierte Teil, aber dieser erste Teil Was sind denn die wichtigen Infobärs eines Telefonat?

00:31:59: und wir haben einen anderen Prozess, ob ich einen Unfallschaden habe?

00:32:03: Vielleicht hab' ich sogar schon eine Schadensnummer.

00:32:05: Die würde ich dann gleich mit anfragen.

00:32:07: oder ich will einfach nur in Termin mal schnell zum Reifenwechsel vereinbaren.

00:32:11: Das sind einfach zwei unterschiedliche Fälle.

00:32:13: Was für Fragen könnte denn der User noch stellen?

00:32:15: Da könnt ihr auch mal sagen was ist ein wie lang gibt's denn euch schon?

00:32:18: und dann vielleicht will er ein bisschen Historie von dem Betrieb noch hören oder wesentlich der Hauptansprechpartner.

00:32:23: Und je schneller und je besser ich diese Informationen bereitstellen kann, das machen wir mit den Kunden zusammen, dass das eingerichtet wird, desto besser funktioniert diese Geschwindigkeit.

00:32:33: und das Schöne ist die Betriebe nicht jeder Informatiker.

00:32:39: Die wollen das.

00:32:39: Bei uns ist so, ihr könnt dann die Hälfte der Betriebe fühlt sich ... Kann würde das alleine wahrscheinlich nicht zum Laufen kriegen?

00:32:44: Auch nicht mal weil sie es nicht können sondern man muss dann sich reinfummeln und man muss sich Zeit dafür nehmen Und die Betriebs sind voll immer noch ein bisschen weniger oder mehr.

00:32:52: aber da können wir helfen auch mit unserer Stärke

00:32:56: Das heißt so individuell wie möglich mit dem Kunden also mit dem mit der Werkstatt selbst daran arbeiten damit man die KI so genau wie möglich trainiert.

00:33:04: Genau

00:33:05: Okay Jetzt hast du mir schon gesagt Ihr geht jetzt in den Markt mit dieser Lösung.

00:33:12: Was sind denn die ersten Rückmeldungen von dem Pilotbetrieben?

00:33:15: Was den Ablauf betrifft?

00:33:18: Die ersten Rückmelden, also die allerersten Rückmeltung waren tatsächlich dass wir eine Quote hatten, die war nicht gut und das war Telefonabbrüche, wir mussten umleiten so.

00:33:27: Und deshalb haben uns auch diese Pilotphase genommen genau mit der Erkenntnis es reicht nicht sechs von zehn und ich erlebe das bei ganz vielen ersten Freunde für meine Leute hier haben einen schriftlich bestätigten Termin.

00:33:36: Wir hatten das am Anfang auch gesehen.

00:33:38: Dann hat die KI eigenen Termin erfunden, um dieses Telefonat zu beenden.

00:33:43: Und dann stehst du beim Arzt oder in der Werkstatt und dann... Man hat aber keinen Eintrag, das gilt es zu vermeiden.

00:33:49: Das heißt wir müssen die Quote nah an hundert Prozent bringen.

00:33:53: Ich glaube dass wir da inzwischen sind.

00:33:56: zum Glück muss man mal fairerweise sagen ich weiß nicht wie das für euch ist Tobias Aber es passiert ja trotzdem immer wieder auch im manuellen Bereich Dass man ein Termin verloren geht.

00:34:04: Dafür sind Werkstätten auch Meister der Improvisation, dem Kunden wird ja meistens trotzdem geholfen.

00:34:09: Aber genau diese Lernkurve, die Erfahrung, dass wir sagen müssen, wir trainieren und trainieren um dann am Ende die Erleichterung hinzubekommen spart viele Kräfte an der Annahme ich muss nicht permanent ans Telefon gehen.

00:34:22: Ich habe wirklich die Zeit mich am Tresen mit den Kunden zu beschäftigen.

00:34:26: Und das Schöne ist wenn der Kunde sagt ich möchte aber nicht mit der KI telefonieren habe ich ja die Möglichkeit, ihn in eine Warteschleif zu geben oder doch am Ende ein Mensch rangeht.

00:34:36: Ich glaube wir werden uns in vielen mehr Bereichen noch an dieses Thema gewöhnen müssen und ich glaube dass wir in vielen Bereichen schon mit Agents telefonieren wo wir es gar nicht mehr merken weil die Entwicklung ist brutal schnell.

00:34:49: Jetzt ist diese Funktion ja schon eng verknüpft mit dem Thema Ressourcenplanung in der Werkstatt.

00:34:55: was denkst du denn?

00:34:55: wie lange dauert's noch bis so ne Ressource Planung komplett automatisiert durchlaufen kann?

00:35:00: Funktioniert heute schon.

00:35:02: Das ist die Werkstatt, die diesen Schritt mitgehen muss und das ist tatsächlich auch ein Thema mit einer hohen Vertrauensbasis.

00:35:08: Das Problem ist dafür müssen wir haben vorüber Daten gesprochen hat auch die Daten drin stehen?

00:35:12: wer ist denn eigentlich anwesend?

00:35:13: Wer kann denn?

00:35:14: was für skillsets habe ich?

00:35:16: Und auch das ist ein Lernprozess wo die KI mit lernen kann sei es vielleicht der eine nicht der Spezialist aber er kann im Notfall auch mal ne Aufgabe erledigen.

00:35:24: d.h.

00:35:24: im Bereich Ressourcenplanung ist das theoretisch von mir da.

00:35:29: Wir brauchen eine saubere Datengrundlage, um überzeugende Ergebnisse zu liefern.

00:35:34: Aber die KI hilft hier im Fall, dass es keine sauberen Datengrundlagen gibt auch schon Lösungen vorzuschlagen nach dem Motto das funktioniert nicht aber es gibt ne second best also eine zweite optimale Lösung.

00:35:47: wollen wir das so lösen?

00:35:50: und das sind die Prozesse wo uns glaube ich auch KI in den Bereich sehr stark helfen wird in Zukunft.

00:35:54: Also Daten statt Bauchgefühl.

00:35:57: Danke erst noch bis hierhin, Dennis Stefan steht den Betrieben bei dieser Einführung von KI möglicherweise das Bauch-Gefühl manchmal im Weg?

00:36:06: Also in der Entschuldigung, ja muss ich es leider bestätigen und ich erzähle da immer eine ganz gerne Geschichte.

00:36:13: Dies war schon einige Zeit her weil wir haben jetzt sehr sehr früh mit KI bei uns in der Lösung begonnen.

00:36:19: Zwei Tausend vierzehn ist das schon gewesen als wir automatische oder selbstlernende Algorithmen eingeführt haben die einfach die Werkstatt dabei unterstützt haben den Bestmöglichen Termin zu finden.

00:36:31: was wir da sehr früh eben erlebt haben wo der Werkstattmeister oder der Inhaber gesagt hat, hier kriege ich noch einen zweiten Termin rein.

00:36:43: Wie Dennis es gerade formuliert hat in dem Moment, wo man das macht geht der KI-Prozess kaputt weil die KI hat ja eigentlich einen optimalen Prozess schon ermittelt und verändert sich in den Moment.

00:36:56: Das heißt Es ist immer ein Hinterherlaufen von der KI eben ja deutlich erschwert.

00:37:03: und das was wir einmal erlebt haben, was total herrlich war.

00:37:07: Da hat ein Betrieb eine Dame von der Telekom Hotline eingestellt die also keinerlei Fachexpertise hatte, die sich nur auf die Informationen von unserem System verlassen hat.

00:37:21: Und was ist da mal rausgekommen?

00:37:23: Eine nahezu optimale Planung, eine nahezue optimale Auslastung von Tag zu Tag über die gesamte Woche.

00:37:31: Das war beeindruckend und das war natürlich für uns auch ein Learning wo wir heute noch intensiver uns mit auseinandersetzen weil für mich ist es eben nicht so dass man erst mal Daten einfügen soll.

00:37:46: wenn ein KI Projekt funktionieren soll dann muss das für die Werkstatt komplett sofort funktionieren.

00:37:53: und wir arbeiten gerade wirklich an einer, ich nenn's mal neue Version von unserer Lösung bei der wir genau das machen.

00:38:04: Weil keine Werkstatt hat die Zeit oder auch die Kapazität sich mit einem komplexen KI-Projekt auseinanderzusetzen sondern andersrum gesagt wann funktioniert denn ein solches Projekt?

00:38:17: Und es gibt ganz einfache Antworten darauf, in dem Moment wo es Zeit spart.

00:38:22: In dem Moment, wo es Mitarbeiter entlastet.

00:38:24: In den Moment wo ich sofort Antworten drauf bekomme wie ist denn der Status zu meinem Projekt oder zu meinem Auftrag?

00:38:32: Wie ist der Status in meiner Werkstatt?

00:38:34: Dann ist KI ja wie ein Mitarbeiter, wie eine Zusammenarbeit und nicht wie ein gegeneinander oder ein komplexes technisches Produkt.

00:38:48: Ihr sagt also KI soll nicht nur Prozesse verschlanken, sondern möglichst auch noch mitdenken.

00:38:53: Ach du hast uns dazu hier ein Beispiel mitgebracht?

00:38:56: Was sehen wir denn auf den Folien die jetzt eingeblendet werden ist?

00:39:01: Also ich nehme hier gerade bisschen was vorne weg wie sich Plan so demnächst verändern wird.

00:39:07: und Wir haben wirklich einen KI First Ansatz gewählt.

00:39:11: Und was bedeutet das?

00:39:15: kritischen Punkte des Auftrags auf einen Blick sichtbar zu machen, sodass der Mitarbeiter sofort erkennt hier fehlen noch Teile oder hier sind vielleicht eine Rechnung noch nicht geschrieben.

00:39:26: Also genau die Punkte, die wir wirklich dafür sorgen könnten dass der Kunde nicht

00:39:31: optimal

00:39:32: bedient wird.

00:39:33: und auch hier sehen wir eben... Wir sehen zwar den Fortschritt aber hier geht es gar nichts darum zu siebzig Prozent fertig sind, sondern eigentlich geht es darum um die dreißig Prozent, die noch fehlen.

00:39:44: Weil an der Stelle ist nämlich wieder ja das Risiko dass ich vielleicht nicht pünktlich fertig werde oder dass sich den Kunden nochmal früher informieren muss weil letztendlich und da sieht man auf dem nächsten Screen nochmal besser am Ende des Tages ist der Kunde ja nicht unglücklich, weil die Reparatur zwei Tage länger dauert, sondern der kunde pünktlich informiert wurde.

00:40:07: und hier nehmen wir eben ja situativ die Kommunikation oder wir bereiten sie vor für die Werkstatt, sodass eine E-Mail vorgeschrieben ist.

00:40:16: Eine SMS oder auch ein Telefonleitfaden den die Werkstadt oder die Mitarbeiter der Werkstatte sofort in Anspruch nehmen können wodurch wirklich ja der einzelne Mitarbeiter entlastet wird.

00:40:30: Das heißt die KI denkt nicht nur mit Sie arbeitet auch mit Und zwar so, dass eben das was manchmal im Werkstattalltag vergessen wird.

00:40:41: Eben nicht vergessen wird?

00:40:42: Das ist das Ziel!

00:40:45: Okay da liegt aber dann sicherlich eine Datenschapelonde dahinter.

00:40:49: und was muss man denn tun damit diese Maske auch wirklich funktioniert und die KI nicht selbst was vergisst?

00:40:56: Natürlich muss man den Auftrag einspielen, aber das passiert heute eh.

00:41:01: Weil in dem Moment wo ich eine Kalkulation durchführen muss ob es mit der DAT mit Order Text oder GT Motive ist wir brauchen die Herstellervorgaben die hinterher für die Abrechnung eben notwendig sind und alleine dadurch entsteht oder ist der Auftrag schon digital?

00:41:18: am Ende reicht uns diese Information um der KI genug Futter zu geben dieser Praxishinweise wirklich zu liefern.

00:41:29: Das heißt, es ist in der Nutzung oder aus der Nitzung heraus versuchen wir eben diese Unterstützung zu liefern.

00:41:37: Ist die Lösung jetzt schon in dem Pilot betrieben?

00:41:40: Nein, noch nicht ganz.

00:41:41: Also ein bisschen muss man sich doch gedulden.

00:41:43: Wir haben natürlich schon diverse Proof-of-Concepts die wunderbar funktionieren und man darf richtig gespannt sein was davon uns noch kommt.

00:41:52: Okay dann sind wir das.

00:41:53: ich danke erst mal für diese Ausführungen.

00:41:56: Raphael können wir doch mal zu dir.

00:41:57: auch du hast uns einen Beispiel mitgebracht wie KI im Werkstattalltag eingesetzt werden kann und zwar bei der Schadenkalkulation.

00:42:05: Fast Track AI heißt das Tool.

00:42:06: Wie funktioniert's?

00:42:08: Ja, ich habe das extra noch mal mitgebracht.

00:42:09: Wir waren mit dem Thema glaube ich wirklich etwas early to the market also auch schon sehr früh fünf Jahre mit dem thema und es hat tatsächlich von Anfang an funktioniert.

00:42:17: die frage ist halt mit welcher genauigkeit?

00:42:19: Das hatten wir ja eben schon einmal gehört.

00:42:20: Also KI funktioniert Und hier eben auch.

00:42:22: das ist diese triviale idee.

00:42:24: Ich nehme einfach nur ein auto mit Schadensbildern auf und dann läuft von der Identifizierung bis über die kalkulation alles weiter automatisiert ab und haben wir extrem viel beigelernt.

00:42:35: deswegen hab ich das extra mitgebracht.

00:42:37: Also es geht ja nicht nur darum zu erkennen, was für einen Schaden da ist.

00:42:40: Man muss erst mal erkennen dass das überhaupt ein Auto ist, was hier aufgenommen wird.

00:42:43: und dann geht's eben darum zu sagen okay ich brauche qualitativ vergleichbare und gute Bilder die dann entsprechend gemacht werden.

00:42:51: Und im Hintergrund, wenn ich das habe wir wissen ja zum Glück aufgrund unserer Daten aus welchen Materialien es ist oder welche Schwere gerade hier eine Lackierung oder auch eine Erneuerung entsprechend erfordern.

00:43:02: Das kennen wir aber tatsächlich.

00:43:04: diese Detektierungen da haben in den letzten fünf sechs Jahren extrem viel gelernt und das tue jetzt auch am Markt und da war's tatsächlich so dass wir die Rückmeldung bekommen haben gerade am Anfang.

00:43:16: also die Kalkulation hat so ein Niveau.

00:43:18: wenn ich die von vorne rein nochmal neu aufbaue bin ich eigentlich schneller weil das quasi das Nachkorrigieren ist einfach zu aufwendig.

00:43:25: Und wir haben jetzt so ein Niveau erreicht, wo aber genau das nicht mehr so ist sondern wir sprechen davon einer sinnvollen Vorkalkulation, weil wir wissen dass auch der Gutachter und auch der Werkstattmeister dreimal nachkalkuliert.

00:43:36: also auch der Mensch schafft es nicht beim ersten Mal gleich eine perfekte Kalkulation.

00:43:39: Aber das ist natürlich der Anspruch an so ne KI die sagen wenn ich schon KI einsetze dann will ich dass es gleich auch am Anfang perfekt ist.

00:43:46: Wir sagen aber wir brauchen diese sinnvolle Vor-Kalkulation.

00:43:50: Aufgrund unserer Daten können wir die generisch aufbauen.

00:43:52: Das heißt, das ist nicht irgendwie eine monolithische Kalkulation, die ich hinterher ja nicht mehr verändern kann, sondern es kann eben tatsächlich noch mal jemand rangehen und die auch entsprechend eben aber nur noch verfeinern.

00:44:02: Und das muss in so einem Level sein oder er sagt Ja, das is'so gut!

00:44:05: Da mache ich hier noch ein bisschen was dazu und dort noch etwas dazu.

00:44:08: Deswegen haben wir dort zwei Dinge noch dazugefügt.

00:44:11: einmal das Thema Sprachsteuerung.

00:44:12: Es kam mir eben auch schon.

00:44:13: also ich kann jetzt nicht nur sagen Ich mache Bilder die eben geführt auch eine ganz bestimmte Qualität haben.

00:44:18: Auch das haben wir deutlich verbessert, sondern ich kann auch zusätzlich oder eben auch ausschließlich so einen Schaden einsprechen tatsächlich.

00:44:26: Das ist jetzt gar nicht erstmal so revolutionär weil Spracherkennung gibt es ja schon relativ lange funktioniert auch gut.

00:44:31: aber was wir dann machen?

00:44:32: Wir müssen das ja metschen.

00:44:33: also wenn jemand sagt irgendwie der Kotvögel vorne ist irgendwie so stark beschädigt dann müssen wir ja wissen okay wir machen den eben neu Und das ist diese Übersetzung, die dann stattfindet.

00:44:42: Funktioniert übrigens auch mit Dialekten.

00:44:43: Wir sind ja in Stuttgart also wenn man da so ein Schwaben dran setzt selbst das klappt ganz gut.

00:44:49: und was wir dann hinterher machen dass wenn dann tatsächlich so eine Nachkalkulation nochmal stattfindets wenn es verbessert wird Dann schlagen wir bestimmte Dinge vor tatsächlich mit historisierten Daten.

00:44:58: Also wir wissen Wenn der Schlagen das dann vor, dem Kalkulator oder den Werkstattmeister, dem Gutachter und sagen also wir haben hier folgende Schadensmuster erkannt.

00:45:05: Schaden vorne!

00:45:06: Wir wissen dass bei sechzig-siebzig Prozent der Schäden mit zum Frontschaden ganz typischerweise auch der Kotflügel vorne links noch erneuert werden muss.

00:45:13: Willste den ich auch dazu habe?

00:45:15: Das heißt es muss diesen Mehrwert liefern, es muss schneller sein als wenn es jemand von Hand macht.

00:45:20: Es muss da eine Qualität haben, dass der das nur noch in Anführungsstrichen verbessern muss und eben nicht von vorne aufbauen muss.

00:45:25: Und dann muss es auch vollständig sein und besser sogar vollständiger, als wenn das jemand von Hand macht.

00:45:31: Auch das passiert ja.

00:45:32: also ein Gutachter der beste Gutachtern, der vergisst eben auch mal genau diesen Kotvögel vorne links oder sagt naja kann man vielleicht noch in den Stand setzen?

00:45:39: Muss aber doch neu!

00:45:40: Diese drei Dinge in Summe haben uns jetzt auf so einen Niveau gebracht dass wir gespiegelt bekommen, so funktioniert's am Ende auch.

00:45:48: Das liefert wirklich diese Mehrwerte Und wir sehen es aber auch dadurch, dass wir das eben schon sehr früh angefangen haben und eben nicht auf so einem Niveau waren.

00:45:56: Die Leute sind dann auch ungeduldig.

00:45:57: also ein Werkstattmeister der macht das exakt zweimal und wenn er dann sieht funktioniert nicht Dann fasste das die nächsten fünf Jahre nicht mehr an.

00:46:04: Also jetzt hinzugehen und sagen okay guck mal das hat sich jetzt aber schon verbessert probierst du noch Mal und dann merkst Du auch klar Es gibt immer diese early adopter die das sofort gut finden.

00:46:12: Aber um das in die Masse zu skalieren brauchst ja echt eine gewisse Qualität ein gewisses Niveaux und muss auch mit den Leuten dann tatsächlich dran bleiben.

00:46:19: Auf welche Daten greift FastTrack.ai zurück?

00:46:23: Wir haben für unsere Kalkulation immer die Original-Herstellerdaten, die wir normalisieren.

00:46:27: Die Arbeitswerte und die Ersatzzahlkataloge machen wir quasi schon immer.

00:46:32: Jetzt haben wir nur anhand unserer Kalkulationen diese Muster abgeleitet.

00:46:39: Wenn wir folgendes Muster erkennen, egal ob das über ein Foto kommt oder eingesprochen wird ... Dann wissen wir ganz genau, welche Ersatzteile, welche Arbeitswerte, welche Lackierungen werden benötigt um so eine Kalkulation zu erzeugen.

00:46:51: Das heißt das sind unsere Daten die wir von den Herstellern bekommen und sowieso schon in unserer Kalkulation integriert haben und jetzt erweitert um eben diese historischen Kalkulations, das sind Millionen von Kalkulasionen die in unseren System vorhanden sind.

00:47:04: Wie treff sicher ist denn diese Lösung?

00:47:06: Ja, hatte ich ja gesagt.

00:47:07: Wir waren relativ schnell bei achtzig Prozent.

00:47:10: Das geht dann in das typische Achtzig-Zwanzig-Thema.

00:47:12: Das war sehr schnell erreicht und hat aber eben nicht gereicht um in der Masse zu funktionieren.

00:47:17: Das hängt natürlich auch ein bisschen vom Schaden ab.

00:47:19: Wenn du jetzt einen komplexen Schaden hast wo viel dahinter beschädigt ist, kommt auch das System an seine Grenzen.

00:47:24: Das kann so'n Mensch aber auch nicht!

00:47:25: Wenn er das nur sieht weiß der auch nicht ob dahinter noch stark was bestätigt ist oder nicht.

00:47:30: Aber wie gesagt mit diesen historischen Kalkulationen kann man es verbessern.

00:47:33: Das heißt wenn wir diese drei Systeme Optik, Sprache und eben das Thema was könnte vielleicht noch beschädigt sein wenn man das zusammenlegt.

00:47:41: Sind wir mittlerweile wie gesagt bei Schäden die dafür geeignet sind?

00:47:45: Das ist aber ein Großteil mittlerweile bei über ninety fünf Prozent.

00:47:47: Und dann sagen auch die Kunden so kann ich es auch einsetzen dass ist schneller und es ist vor allen Dingen vollständiger und bringt eine Kalkulation Die ich vielleicht nicht so gut wahrscheinlich sogar nur schlechter hätte erstellen können.

00:47:58: Für welches für welche Arten von schäden kann dieses Tool denn eingesetzt werden?

00:48:02: ja man kann eigentlich sagen je komplexer der schaden wird desto schwieriger wird es.

00:48:06: Also Oberflächen-Schäden ist relativ einfach in dem Moment, wo große Teile beschädigt sind auch an verschiedenen Stellen und insbesondere wo der hinterliegende Strukturen beschädig sein können.

00:48:16: Da wird's dann tatsächlich schwierig.

00:48:18: also da muss dann das Fahrzeug teilweise wirklich demontiert werden.

00:48:20: Dann muss dann auch ein Mensch nochmal reingucken.

00:48:22: Man kann eigentlich so ganz grob sagen je komplexer desto schweriger.

00:48:26: Okay jetzt hast du ja gerade eben schon euren KI Sprechspracheingabe erwähnt Stelle ich mir insofern, wie soll ich sagen schwierig vor als dass das vom Mitarbeiter ja jede Menge

00:48:42: im Know-how

00:48:43: dann auch voraussetzt.

00:48:45: Wir können da Fehler vermieden werden zum Beispiel durch ungenaue oder falsche Eingabe oder eben auch durch Genuschel.

00:48:52: Ja, wir haben tatsächlich festgestellt dass dieser Use Case ziemlich dicht an der Praxis dran ist.

00:48:57: Wir hatten früher den Sachverständigen oder im Werkstattmeister, der es mit einem Diktiergerät ums Auto gegangen hat gesagt ich sehe jetzt hier irgendwie Stuhlfänger ist bestätigt und so kann er auch sprechen.

00:49:06: also der muss nicht sagen der Stuhlsfänger muss mit zwanzig Zeiteinheiten erneuert werden.

00:49:10: Der kann auch sagen Also ich sehe der ist vorne beschädigt und dem müssen wir irgendwie vorne rechts in Stand setzen Und dadurch das für die Zeitmaße kennen also Herstellerzeitmaß oder auch unabhängiges Zeitmaß Das kriegen wir im Hintergrund ganz gut geschnüsselt.

00:49:22: Also der darf nuscheln, jetzt nicht zu sehr aber er darf nuscheln und er kann auch normal sagen also er kann halt wirklich tatsächlich sagen ich sehe halt dass der Motorraube beschädigt ist die können man meiner Meinung nach in den Stand setzen.

00:49:33: also da kann das genauso sagen und die muss vielleicht auch lackiert werden.

00:49:37: aber ja wir brauchen vielleicht Beilackierung.

00:49:39: also wirklich umgangssprachlich das wird transkribiert Das machen wir ehrlich gesagt gar nicht selber.

00:49:44: Dafür gibt es Systeme, das ist wie gesagt schon nicht mehr so eine Rocket Science aber dann diese Übersetzung.

00:49:50: also dann zu sagen Wir haben jetzt gehört die Motorhaube ist beschädigt und Dann zu sagen okay Machen wir jetzt wirklich eine Entstandssetzung mit einer Lackierung Mit einer Oberflächenlackierung oder muss sie neu Und dafür brauchen wir dann wieder unsere historisierten Daten.

00:50:02: Also das funktioniert ziemlich gut und ist an dieser Anwendungspraxis, wenn man es ums Auto geht und so ein bisschen rein diktiert natürlich da nicht mehr ins Diktägerät sondern ins Handy schon ziemlich dicht dran.

00:50:12: Die Ergebnisse sind tatsächlich so dass wir das auch gespiegelt bekommen.

00:50:16: Auch dort muss man nochmal nachkalkulieren.

00:50:18: aber Also es scheint tatsächlich dichter an diesem Praxisfall dran zu sein als wenn man so ganz bestimmt mit den Kameras, mit dem Handy dann diese Fotos aufnehmen muss auch wenn wir da schon unterstützen.

00:50:28: Aber gerade dieses Sprachthema das klappt gut und dass ist von den Leuten ziemlich akzeptiert.

00:50:34: Ich glaube das ist der ureigenste Showcase-Sprache in den Systemen, dieses Tippen usw.

00:50:41: Und ich sage mal nächste Schritt wird ein Vordrüber unterhalten weil die sind einige Mechaniker dann eigentlich muttersprachlich, russisch-ukrainisch oder sonst was machen.

00:50:49: Und das ist natürlich in der Muttersprache einzugeben und das System übersetzt es dann auch gleich noch ins Deutsche mit rein, dass es für alle wiederum oder die Amtssprache verständlich ist oder glättet... also ich kann's da reinsprechen, weil ich stehe jetzt hier vor der verdammten Karre und irgendwie ist alles kaputt.

00:51:03: Man nimmt ja halt genau diese Begriffe raus und glettet die Eingabe egal in welcher Sprache.

00:51:09: und tatsächlich das Tolle ist er bekommt auch Ergebnisse aus dieses System in seiner Muttersprache zurückgespiegelt.

00:51:16: Also wir haben durch diese vielfältigen Möglichkeiten jetzt auch an den Übersetzungen und in den Sprachheingaben einen Level-Areich, wo die Benutzer immer mehr eigentlich zur Sprache wieder hingeführt werden – also weg von der Tastatur!

00:51:28: Und wir gehen wieder auf das Thema Kommunikation, in dem Fall nicht mit dem Kollegen aber mit dem Kolleginnen der KI.

00:51:34: Ja ich denke Sprache ist an dieser Stelle auch einfach Lebens... Na Herr, sage ich mal und kann ja dann gerade im Fall von Fremdsprachigen Mitarbeitenden tatsächlich auch noch wieder ein Mehrwert bieten weil es eben sofort übersetzt.

00:51:47: Das sind oftmals so AHA Effekte.

00:51:49: tatsächlich wenn man mit diesen Fremdsprachen um die Ecke kommt aber auch hier ist wurde schon gesagt man muss die Leute wirklich mitnehmen dass die auch dann wirklich diesen Moment bekommen und sagen, das ist ja irrelig.

00:51:58: Da kann jetzt hier auf russische oder türkisch oder was auch immer reinsprechen und am Ende kommt die gleiche Kalkulation raus.

00:52:04: Das ist ein Wow-Effekt wo viele sagen okay jetzt habe ich es verstanden.

00:52:09: Also vielen Dank dir erstmal Raphael!

00:52:12: Wir haben jetzt schon jede Menge... Beispiele gehört, wie KI quasi unseren Werkstattalltag vereinfachend verschlanken kann.

00:52:21: Was unsere Betriebsinhaber in der Runde dazu sagte und wohin KI in Zukunft in K&L-Betrieben noch führen könnte?

00:52:29: Das erfahren wir gleich nach der nächsten kurzen Werbung bisgleich in unserer Absturzrunde.

00:52:36: Tobias!

00:52:37: Wir haben ja jetzt gerade drei ganz unterschiedliche Lösungsansätze gesehen KI an ganz unterschiedlichen Stellen im Reparaturprozess helfen kann, verschlanken kann.

00:52:51: Deine Einschätzung?

00:52:52: Wie realitätsnah findest du diese Lösung?

00:52:54: Also erst mal finde ich alle drei Varianten sehr gut.

00:52:57: ja also jetzt entlastet das was ich vorher schon gesagt hatte von der Annahme durch da mir die Kapaziten holen über dass ich gleich die richtigen Informationen gleich sehe und gleich reagieren kann und nichts vergessen kann.

00:53:09: über natürlich auch die Kalkulation.

00:53:11: Natürlich wird der Mensch trotzdem immer mal drüber gucken müssen, bin ich immer noch der Meinung.

00:53:15: Beim Endeffekt ist es halt auch nur ein Werkzeug und Tool.

00:53:17: Werden lieber hundert Prozent sein, schafft aber auch kein Mitarbeiter.

00:53:21: Auch bei uns muss er sich bei einer KV oder einem Vorschachsstelle immer zwei Leute drübergucken also eine erstellt das die andere guckt rüber um halt dann Fehler zu sehen zu können.

00:53:30: Das gehe ich nicht davon aus.

00:53:32: dass KI das mit einmal wegmachen kann ja das wäre zu schön.

00:53:37: Aber natürlich sehe ich da sehr viel Potenzial.

00:53:41: Ja, letztendlich soll es ja tatsächlich eine Entlastung sein und eben kein Ersatz von Mitarbeitenden.

00:53:47: Richtig?

00:53:48: Genau richtig!

00:53:49: Die Mitarbeiter ergänzen den Helfen Kapaziten freischaffen, dass die wieder für andere Sachen mehr Zeit haben wie er vor schon gesagt hatte.

00:54:00: Gerade in Zeiten von Fachkräftemangel ist das sicherlich hilfreich.

00:54:04: auch da klar.

00:54:05: Okay, wo wir jetzt schon mal über die Zukunft reden.

00:54:08: Wir haben jetzt alle keine Glasskugel.

00:54:10: aber dieser technische technologische Fortschritt dem wir momentan durch KI ausgesetzt sind ist ja wirklich rasant Denn es ihr als DMS-Anbieter sitzt quasi an der Schaltstelle.

00:54:21: Schallstelle dieser Daten kann man sagen wenn wir in drei Jahren wieder hier sitzen.

00:54:27: was denkst du?

00:54:27: wird KI denn immer noch ein Feature im Untermenü sein?

00:54:30: oder Die Art und Weise, wie der Werkstattleiter seinen Tagplan komplett revolutioniert sein?

00:54:38: Es wird komplett anders sein.

00:54:40: Ob es eine Revolution ist, weiß ich noch nicht.

00:54:42: Ich glaube, dass die KI momentan mit so einer Geschwindigkeit nach vorne geht.

00:54:46: Diese Diskussion heute hätten wir vor vier Monaten so nicht geführt.

00:54:50: Das ist schon ne brutale Geschwindigkeit.

00:54:53: Und ich bin mir auch gar nicht sicher in der Aussage, er soll den Mitarbeiter ein Stück weit... nicht ersetzen.

00:54:59: Wir müssen erst mal Mitarbeiter finden.

00:55:01: und ich saß neulich bei dem K&L Betrieb zusammen, wo wir die Pilotierung auch gemacht haben.

00:55:04: und der sagt für ihn sieht es in Zukunft so aus er hat ein paar eine Handvoll Experten also wirklich top ausgebildete Mitarbeiter für Idee auf bereites Geld zu bezahlen.

00:55:14: und ich sage mal ums Auto herumlaufen Schadensbilder aufnehmen einfache arbeiten.

00:55:18: dafür wird er wahrscheinlich einen her an Hilfsarbeitern haben Und diese sehen wir übrigens bei uns in der Industrie diese Mittelschicht.

00:55:26: Sie können etwas, aber nicht sehr gut oder nicht unbedingt schlecht.

00:55:30: Für ihn ist das ein Thema wo er sagt die werde ich wahrscheinlich in drei Jahren vielleicht auch schon schneller nicht mehr brauchen.

00:55:35: also ich glaube wir stehen auch im Bereich der Arbeitsplanung und im Bereich welches Skills brauche ich eigentlich in Zukunft für mein Werkstattalltag vor vom maßgeblichen Veränderungen.

00:55:45: übrigens betrifft es uns als Software Company genauso.

00:55:47: also wir müssen uns genau die gleichen Gedanken machen.

00:55:50: das heißt wird's in drei jahren?

00:55:52: wird es kainen nettes Feature sein.

00:55:55: Ich würde eher das Gegenteil annehmen und sagen, es ist einer der maßgeblichen Featuren.

00:55:59: Wir werden mit den Firmen arbeiten die sinnvoll einsetzen und es wird einen massiven Einfluss auf unseren Arbeitsalltag haben aber auch auf die Frage wen brauche ich eigentlich noch in meinem Betrieb um die Arbeit zu leisten?

00:56:12: Ja, das wird uns gesellschaftspolitisch auch noch mal... Also möchte ich hier keine philosophische Diskussion sprechen.

00:56:18: Aber ich glaube es ist nicht nur dieses Thema.

00:56:20: ja Mitarbeiter unterstützen ganz sicher aber da wird noch so viel mehr passieren.

00:56:23: und dann wenn ich die Lösung von der DRT sehe also genau diese Rückmeldung kriegen wir Das funktioniert!

00:56:28: Da muss sich als Meister nochmal drüber schauen.

00:56:30: Aber davor die Schritte, die sind alle erledigt worden Und das ist eine so eine Einsparung.

00:56:35: Wenn das dann auf acht neunzig Prozent hoch geht Puh Dann wird's spannend.

00:56:40: Okay

00:56:41: bleibt abzuwarten, wie es tatsächlich in der Realität umgesetzt wird.

00:56:46: Das ist aber eine gute Überleitung zu meiner Frage und meine Abschlussfrage an den Stefan.

00:56:51: Du hast dann sehr gezeigt, dass die KI tatsächlich mitdenkt?

00:56:54: Was entgegnest du denn den Werkstattinhabern, die jetzt Sorge haben, das durch so viel Automatisierung und KI im Handwerk auch die persönliche Note im Betrieb verloren geht?

00:57:04: Bleibt der Mensch am Ende

00:57:05: doch der

00:57:06: wichtigste Entscheider oder wird's die KI sein?

00:57:09: Also ich glaube genau das macht den Unterschied und ich glaube, dass ist das was uns Menschen hinterher auch auszeichnen wird.

00:57:16: Und die in der Kundenbeziehung das Ausmachen wird weil so lange das Auto noch von dem Menschen gefahren wird und von Menschen auch an der Werkstatt übergeben wird dann ist genau diese persönliche Beziehung Das was es hinterher zu einem guten Erlebnis zum guten Reparaturerlebnis da gibt's ja auch einen schönen Spruch machen wird oder nicht?

00:57:38: und ich sehe, glaube ich habe es beim letzten Schadentalk schon einmal gesagt.

00:57:45: Das Handwerk hat einen großen Vorteil nämlich das sind die Hände und da werden wir noch länger Menschen sehen als wir das vielleicht an der Bildschirmarbeit in anderen Bereichen sehen werden.

00:57:59: Nichtsdestotrotz ist natürlich das ein ganzes Thema, was ... Das ist ein abendfüllendes Thema, wo wir uns gesellschaftlich schon Gedanken machen müssen, wo wird das Ganze hinlaufen?

00:58:10: Aber wir dürfen uns dem eben auch nicht verschließen, weil der, der sich dagegen verschließt, bleibt am Ende des Tages auf der Strecke.

00:58:16: Das heißt loslassen und tatsächlich sich darauf einlassen, ist wichtig!

00:58:21: Loslassen würde ich nicht sagen drauf einlassen finde ich das richtige Wort.

00:58:26: mit der KI zusammenarbeiten.

00:58:28: Nicht dagegen, nicht komplett sich ein hundert Prozent darauf verlassen sondern wirklich eine Zusammenarbeit daraus entwickeln das ist aus meiner Perspektive das was zumindest jetzt kurz bis mittelfristig erfolgt versprechend ist.

00:58:47: Raphael, lass uns noch mal ganz kurz über ein Reizwort sprechen.

00:58:50: Dunkelverarbeitung!

00:58:51: Viele Betriebe fürchten ja dass durch diese KI gestützte Kalkulation das Thema fiktiver Abrechnung in die Höhe getrieben wird was ihnen quasi Aufträge weg nimmt noch bevor sie die Kunden überhaupt gesehen haben.

00:59:06: Wie stellt ihr als DAT den sicher, dass diese Tools also das eure KI-Tools in Zukunft wirklich auch ein Werkstatt also im Werkzeug für die Werkstadt sind um die Prozesse zu beschleunigen und nicht um Sie quasi dagegenzuarbeiten?

00:59:19: Ja also wir stellen da tatsächlich Waffengleich halt auf Augenhöhe her.

00:59:23: Das kann man vielleicht ganz gut sagen.

00:59:24: der Stande bei Waffen darf man ja schon gleich mehr sagen.

00:59:26: aber Was wir sehen ist, das sind am Ende, sie sind es Werkzeuge.

00:59:31: Das wurde eben schon mal gesagt und es ersetzt auch nicht die Werkstatt und schon gar nicht die Fachexpertise.

00:59:37: So wie ich sehr Dennis gesagt habe, braucht diese Fachexperten immer noch?

00:59:40: Ich vergleiche das ganz gerne mit der Digitalkamera.

00:59:42: Früher hat ein Sachverständiger einen Gutachter Fotos mit einer analogen Kamera aufgenommen, hat drei Tage gewartet um zu gucken ob die Bilder was geworden sind und konnte dann erst in seinen Gutachten einkleben.

00:59:50: Da kamen die Digitalkameras aber den Gutachtern gibt's immer noch.

00:59:53: Das ging halt viel schneller.

00:59:54: Der konnte jetzt das alles deutlich schneller machen, der hat dieses Werkzeug so eingesetzt dass er seine Gutacht in kürzerer Zeit in einer besseren Qualität machen kann und so sehen wir es hier auch und diese Werkzeuge... ...das ist ja immer so mit solchen Themen die kann man auf vielfältige Weise einsetzen, dass die Versicherung die für ihre Interessen versucht einzusetzen ist klar.

01:00:11: aber das kann eben so eine Werkstatt oder auch einen Sachverständiger ganz genau zu tun.

01:00:14: also tatsächlich man muss tatsächlich sagen unsere schönen Embracing.

01:00:19: also man muss das irgendwie umarmen und sagen dieser Prozess der findet quasi schon länger statt, wie gesagt mit der Digitalkamera.

01:00:26: Aber es beschleunigt sich eben und ist deutlich mächtiger.

01:00:29: also das was wir jetzt sehen Das ist nicht mehr zu vergleichen mit dem Schritt von der Analog zur Digitalkamera sondern ist tatsächlich deutlich mähtiger und deswegen ist für uns wichtig dass es für alle anwendbar bleibt Also für den Betrieb genauso wie für den Sachverständigen als am Ende auch natürlich für eine Versicherung.

01:00:43: völlig klar

01:00:45: Ja jetzt haben wir hier die Seite der Software-Experten gehört.

01:00:48: das letzte Wort Hat jetzt der Tobias, der in seinem Betrieb quasi mit diesen Prozessen und auch mit diesen Lösungen arbeitet.

01:00:59: Wenn du einen Wunschzettel schreiben könntest für eine künstliche Intelligenz hier für deinen Betrieb?

01:01:04: Was stehen da drauf?

01:01:06: Also wenn man rein hypertätisch drüber nachdenken würde, wäre es natürlich ein Assistent der eigentlich dauerhaft bei mir wäre, mich immer unterstützen könnte.

01:01:13: Da wo ich ihn brauche, damit er immer unterstützt und ihm Arme hilft oder einem greift wie eine Art rechte Hand, wie man schon sagen würde.

01:01:20: Und einfach immer da ist, wenn nicht ein Braucher.

01:01:22: Also quasi so ein kleiner Roboter daneben.

01:01:24: der Herr fährt durch die Werkstatt den ganzen Tag?

01:01:27: Oder nebenher rumfliegt ja und sagt das kannst du übernehmen oder das merkt ihr das mal oder machen wir dies Genau, das wäre natürlich perfekte.

01:01:34: Mal schauen ob wir bei unserer nächsten Runde, wenn wir nächste Mai alle wieder zusammensitzen so in zwei drei Jahren vielleicht tatsächlich hier auch einen KI-Gast haben?

01:01:44: Wirklich ist es!

01:01:45: Ja, wir sind auf jeden Fall am Ende einer wie ich finde sehr spannenden

01:01:49: Runde.

01:01:50: klar ist die KI steckt noch in den Kinderschuhen aber die Füße wachsen wirklich rasant.

01:01:58: um am Ball zu bleiben müssen die Betriebe also sich mit dem Thema auf jeden Fall beschäftigen und sich, wie wir auch schon gehört haben darauf einlassen.

01:02:07: Und am Ende kann es Ihnen dadurch tatsächlich helfen, Ihre Mitarbeiter zu entlasten.

01:02:12: Ja insofern hoffen wir dass Sie liebe Zuschauerinnen und Zuschauer heute in unserer Sendung ein paar Denkansätze bekommen haben.

01:02:21: uns bleibt nun nur nach Danke zu sagen.

01:02:23: Ein herzliches Dankeschön geht an diese wirklich superimpulsreiche Talk-Runde hier.

01:02:30: Vielen Dank, dass ihr alle da wart.

01:02:33: Besonderen Dank natürlich an dich Tobias und eure ganze Familie Kostmaler das wir heute den Tag euren Betrieb ein bisschen lahm legen durften Und natürlich bedanke ich mich wie immer auch über diese tatkräftige Teamleistung bei Regie Bild und

01:02:50: Ton

01:02:51: und Licht und euch wäre es hier ganz schön dunkel und still gewesen Und natürlich zu guter Letzt.

01:02:57: Danke schön an Sie, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer fürs Zusehen!

01:03:02: Schön dass sie wieder eingeschaltet haben.

01:03:03: wir sagen Tschüss und bis zum nächsten Mal.