00:00:03: Insights aus dem Schaden-Business, der Podcast von Schaden
00:00:06: News.
00:00:08: Matthias Wolinski, vielen Dank, dass wir heute hier bei euch in Hamburg sein dürfen – in eurer neuen Zentrale!
00:00:17: Schön das wir hier sind und ein bisschen austauschen können über das Thema IRS, Marktpositionierung in Deutschland und in der Welt.
00:00:29: Vielleicht stellst du dich ganz kurz einmal vor?
00:00:33: Erstmal herzlichen willkommen, freue mich auch dass du hier in unseren neuen Räumlichkeiten in Hamburg bist.
00:00:38: Wir waren ja vorhin schließlich Goldstein.
00:00:41: Matthias Rodinski bin jetzt seit vierenhalb Jahren bei der IAS als Group CEO.
00:00:48: Weltweit sind wir noch nicht unterwegs aber europaweit.
00:00:53: Das heißt, unser Zentrale und unser Standpunkt ist hier in Deutschland.
00:00:58: Aber wir bedienen ja auch noch weitere vier Märkte in Europa über das Netzwerk – und ich freue mich auf den Austausch heute!
00:01:05: Seit vier Jahren bist du glaube ich der Chef im Hause?
00:01:11: Was reizt dich am Schadenmarkt?
00:01:13: Ich sage mal so, ich war eigentlich mein Leben lang im Automotive-Umfeld unterwegs.
00:01:17: Bis auf eine kleine Ausnahme.
00:01:19: War ja lange im Autoglassgeschäft und habe dort viel auch schon mit dem Schadenmarkt zu tun gehabt.
00:01:25: Hat mir immer viel Spaß gemacht!
00:01:26: Ich finde eine tolle Herausforderung Kundenzubegeistern weil wenn ein Kunde einen Schaden hat hatte er erstmal keine gute Laune und wenn man als Dienstleister dazu beitragen kann dass er dann zum Schluss sagt Mensch das wäre richtig gut und ich fühl mich wohl und auch der Partner der Schadensteuer, der Versicherer hat den Prozess gut wahrgenommen.
00:01:44: Das fand ich immer eine schöne Herausforderung.
00:01:46: und als dann die Anfrage seitens IAS kam, möchtest du nicht wieder zurück in den Schadenmarkt?
00:01:51: Habe ich nicht lange gezögert und habe gesagt ja mache ich gerne weil ich halt viele Parallelen von früher mitnehmen konnte.
00:01:58: Es ist ja ganz wichtig vor dem Grund einer Motivation zu haben, einen Grund durch diese zahlreichen Herausforderungen die wir momentan erleben.
00:02:09: Durch den Markt zu kommen.
00:02:11: Wir sind heute in dem Podcast von Schadenbühne so ein bisschen unterwegs mit IRS und wollen so ein wenig in eure Welt eintauchen.
00:02:18: Wollen ein bisschen zeigen wie seid ihr aufgestellt?
00:02:21: Was macht ihr?
00:02:22: Wir fangen mal an mit den Herausforderungen, die wir hier so in Deutschland haben Fachkräftemangel steigende technische Komplizität wachsender Kostendruck bei KFZ-Versicherung und Nachhaltigkeit.
00:02:34: Es gibt ganz viele Themen, da tauchen wir gleich noch ein bisschen genauer ein.
00:02:38: Aber wie stellt ihr euch so grundsätzlich erstmals Ihr SQ auf bei diesen
00:02:43: Herausforderungen?
00:02:44: Ich meine du hast ein paar der großen BASKURTS, wie man so schön sagt genannt.
00:02:50: das ist ich glaube seit Jahrzehnte, seitdem wir durch die Pandemie durch sind eine große Herausforderung.
00:02:54: es hat sich auch viel verändert im Bewusstsein der Mitarbeiter Denke der Fachkräftemangel ist und bleibt die aktuell größte Herausforderung.
00:03:04: Es entspannt sich ein bisschen, aber das ist für uns schon etwas, wo wir uns sehr gut aufstellen müssen.
00:03:11: Das heißt, wir haben intensiv weiter daran gearbeitet viel auszubilden.
00:03:16: Wir haben aktuell knapp hundertseptzig Auszubildende über die drei Jahrgänge.
00:03:21: jetzt gerade haben wieder einundsechzig neue junge Menschen angefangen am ersten August im Karo oder im Lackierhandwerk, als Megatroniker anzufangen.
00:03:31: Das freut uns sehr.
00:03:32: Ich hoffe dass die Menschen dann natürlich auch nach der Ausbildung weiterhin motiviert sind in Unternehmen zu malen und den Beruf vorzusetzen.
00:03:39: das ist sicherlich eins Was uns hilft?
00:03:42: Wir haben ein Vorteil als großes Netzwerk.
00:03:44: Natürlich arbeiten wir dran, wir wollen attraktiver Arbeitgeber sein und können natürlich auch Menschen, die ins Unternehmen kommen, auch mal sagen okay du musst nicht unbedingt immer an einem Standort arbeiten, hast doch mal die Möglichkeit wenn dich die Liebe von Hamburg nach Berlin verschlägt zum Beispiel auch weiterhin in der Gruppe tätig zu sein.
00:04:00: das ist eine gewisse Vorteile und Flexibilität die wir haben dass gleiche man kann auch am Ausland arbeiten dementsprechend sich weiterbilden.
00:04:11: Also wir versuchen dort viel anzubieten, um Menschen ins Unternehmen zu holen.
00:04:17: Wir haben auch im Fokus in Richtung Quereinsteiger also Menschen die eigentlich noch nie was mit Werkstatt zu tun gehabt zu haben dass wir sie intern schulen über unser Center of Excellence das Sie sag mal so laquira light Karo Bauer Light lernen um zu gucken.
00:04:33: okay ist es etwas wo ich arbeiten möchte und wir rekrutieren weiterhin doch verstärkt aus dem Ausland, wenn wir keine Fachkräfte in Deutschland finden.
00:04:44: Und das wird auch sicherlich die nächsten Jahre noch so leiden.
00:04:47: Also
00:04:47: einfach mehr Möglichkeiten, die man als Gruppe hat?
00:04:49: Wie viele Standorte habt ihr jetzt gerade?
00:04:53: Europa weit über zweihundert und in Deutschland haben wir vierunddreißig Karolackbetriebe.
00:04:57: Und dann haben wir noch über fünfundzwanzig Dämpfwissert.
00:05:00: Betriebe, die kleiner sind.
00:05:02: das sind ja eher für den für den Smart Repair Bereich unsere Center und ein paar Hagels Center wenn es hagelt.
00:05:08: Das war ja dies Jahr noch nicht so.
00:05:09: In Deutschland sind es wie viele Kolleginnen und Kollegen, die in der Werkstätten ungefähr arbeiten?
00:05:15: Also wir haben in Deutschland roundbar eine Tausend vierhundert Mitarbeiter...
00:05:20: Größte K&L an dem, den wir in Deutschland haben.
00:05:23: Ja!
00:05:24: Wir haben knapp tausend Leute im Karo Lack bei euch.
00:05:27: Da sind wir glaube ich, da sind wir überweiten das größte Netzwerk.
00:05:30: Es sind ja auch alles eigene Betriebe, wir sind kein Franchise.
00:05:32: Das
00:05:33: ist ein Kaufkonzept was ihr habt genau.
00:05:35: Genau, klassisches
00:05:36: Kaufkonzert Bayern-Bild
00:05:38: Private Equity aus der Schweiz oder dahinter, der mit euch sozusagen den deutschen Markt etwas aufsrollt.
00:05:45: In Vorbereitung auf das Gespräch habe ich mir nochmal anguckt okay wie sind denn
00:05:50: so
00:05:51: eure Kaufaktivitäten gewesen?
00:05:54: Die sind ein bisschen weniger geworden in der letzten Zeit.
00:05:56: jetzt hat aber aktuell glaube ich im Magdeburg einen neuen Standort gegeben.
00:06:02: Seid ihr da nach wie vor auf Expansionskurs in Deutschland.
00:06:06: Das war mal sehr stark.
00:06:07: Jetzt
00:06:08: hat man so ein
00:06:08: bisschen das Gefühl Konsolidierung, Restrukturierung in dem das ganze System ist natürlich auch wenn es größer wird irgendwie auch umgestellt werden.
00:06:16: wie ist da
00:06:17: mehr Deutschland?
00:06:18: Also das stimmt wir haben als Gruppe zwanzig vierzehn bis zwanzich zwanziger sehr stark Unternehmen gekauft und ins unter also die Gruppe gebildet speziell auch in Deutschland.
00:06:30: dann muss man sagen hat die Pandemie so ein bisschen einiges verändert und wir sind in den letzten drei, vier Jahren weitaus selektiver vorgegangen.
00:06:40: Das heißt, wir haben nicht nur Deutschland im Fokus gehabt oder wir sind zwanzig-einzwanzig in den englischen Markt eingestiegen, haben da eine kleine Kette gekauft mit.
00:06:47: Es waren damals zehn Werkstätten.
00:06:49: Wir haben mittlerweile vierzig nach drei Jahren.
00:06:51: das heißt unser Wachstum die Zugläufe haben sich ein bisschen verschoben, dass wir nicht nur Deutschland im Fokus hatten.
00:06:57: Wir sind also auch in die anderen Märkte gegangen und wir sind auch in Belgien weitergewachsen, sodass wir als Gruppe schon den M&A, also den klassischen Fahrt nicht verlassen haben aber nicht mehr in der Intensität, den man aus Deutschland kennt.
00:07:15: Aber wie gesagt, wir haben im letzten Jahr einen Betrieb in Hannover gekauft was heute ihr ist Drehfusses.
00:07:21: Drei Wochen haben wir in Magdeburg mit IS Homola einen neuen Partner als Netz genommen.
00:07:28: Aber Wachstum hat sich bei uns auch in die Richtung verschoben, dass wir mehr organisch gewachsen sind was ein gutes Zeichen ist das wir natürlich über Produktivität und über Partnerschaften am Markt versucht haben zu integrieren und nicht nur Überzukäufe.
00:07:41: Wie blicken die Kfz versicherbar?
00:07:43: Also die großen auf euch.
00:07:45: also ihr habt ja viel zu bieten viel Reparaturvolumen auch an unterschiedlichen Standorten.
00:07:51: Das macht natürlich das Geschäft in der Steuerung, zum Beispiel einfacher.
00:07:56: Ist da auch Wachstum?
00:07:57: Wenn du das Organisches wachst, hat es ja damit zu tun.
00:08:00: also was sozusagen Reparaturlumen angeht und die Quoten ist das gewachsen und wie ist die Strategie am Punkt in Deutschland jetzt?
00:08:09: Gut, für uns.
00:08:10: Wir sind zu über neunzig Prozent auf der BITUBI-Ebene unterwegs.
00:08:14: Das heißt wir haben uns irgendwann mal für den Fahrt entschieden.
00:08:17: Wir möchten Partnerschaften mit Schadensteuern und Versicherern.
00:08:20: Und weil wir unsere Marke ISS ist so gesehen nicht bekannt also wir haben wenig Endkunden
00:08:25: geschehen.
00:08:26: Das war für uns immer wichtig mit den großen Versichererinnen und Schadesteuern auf Augenhöhe zu wachsen, miteinander zu wachsen.
00:08:34: Ich glaube wir haben eine Menge zu bieten.
00:08:35: Wir sind ein großes Netzwerk und wir haben mittlerweile mit allen großen Partnern eine Kooperation die nicht auf Stillstand holt sondern wir sind schon dort in einem guten Austausch zusammen.
00:08:50: wie können wir gemeinschaftlich wachsen?
00:08:52: Wie schaffen wir es gemeinsam?
00:08:54: Eure Bedürfnisse, du als Schadensteuerer gut zu beeinflussen.
00:08:59: Wie schaffen wir das der Kunde ein gutes Erlebnis hat und wie haben wir zum Schluss im Endeffekt auch einen Benefit davon?
00:09:06: Weil ich freue mich auch über Auslastungen die sich in den letzten Wochen und Monaten wieder geändert hat Und dafür ist es wichtig, gute Partnerschaften zu haben und sich darauf zu verlassen.
00:09:15: Das bieten wir den Versicherern an.
00:09:17: Auf der anderen Seite ist das auch die Herausforderung, die die Versicherer an uns haben, dass wir sicherstellen hey ich brauch dein Service auch im Saarland.
00:09:29: kannst du uns helfen?
00:09:30: Und dann versuchen wir dementsprechend auch Lösungen zu erarbeiten.
00:09:33: Wenn wir mal so ein bisschen über den deutschen Tellerrand hinausgucken, die gelegen hat will ich jetzt hier heute bei unserem Gespräch in Hamburg gerne nutzen.
00:09:42: Du bist ja sehr stark eben auch international vertratet und verantwortest auch einen Großteil des Internationalen Geschäftes.
00:09:48: Was ist denn so der schlagende Unterschied?
00:09:52: Wir gucken zu wenig über den Deutschen Tellerrant hinaus.
00:09:55: Wenn man sich mal in andere Länder bewegt, also Skandinavien seid ihr sehr stark Belgien, du hast gesagt okay.
00:10:03: Wo siehst du da die größten Unterschiede?
00:10:05: Vielleicht auch Potenziale von denen Deutschland werden
00:10:07: kann?
00:10:09: Grundsätzlich schadende Schaden das siehst Du keinen großen Unterschied.
00:10:13: Wir sind ein bisschen anders aufgestellt weil wenn man nach Skandinavia schaut dort heißen wir Pierre Wir verändern uns gerade in Richtung IAS, also Ende des Jahres wird's IAS Dänemark.
00:10:25: Dort machen wir nur Lack.
00:10:26: Das heißt der Markt ist anders strukturiert.
00:10:29: Der Karo-Bau wird noch im Outerhaus bei den Handelsgruppen gemacht und wir machen den Lackpaar.
00:10:35: das heißt es ist ein bisschen unterschiedlich.
00:10:37: Was wir dort lernen und eine große Herausforderung ist und sein wird, der Anteil elektrobetriebener Fahrzeuge ist in Skandinavien viel höher als in Deutschland.
00:10:46: Ich meine knapp achtzig Prozent aller neu zugelassenen Fahrzeige sind elektrische Fahrzeugen.
00:10:51: Das ist im Lack noch machbar.
00:10:53: aber es ist ne andere Herausforderung.
00:10:54: Wir machen zum Beispiel auch Kursionschutz kennt man in Deutschland gar nicht mehr so.
00:10:58: Und da musst du schon gucken wie gehst Du mit diesen neuen Anforderungen um?
00:11:02: Guck ich nach Belgien, wir sind in Belgien sehr stark im Leasing und im Flottenbereich tätig.
00:11:06: Dort sind wir Marktführer.
00:11:08: Das heißt dort haben wir in der Regel alles sehr junge Fahrzeuge im Programm.
00:11:14: Null bis drei Jahre!
00:11:15: Und das ist auch wieder eine Herausforderung für die Werkstatt.
00:11:17: du musst gut geschult sein.
00:11:18: Du musst wissen wie gehst du mit diesen jungen Fahrzeugen um?
00:11:22: Es ist was anderes, als wenn du noch an Golf VI oder Golf VII den man über Jahre kennt dementsprechend arbeitest.
00:11:28: Und das wird uns auch eine gute Erfahrung, die wir dann in der Gruppe teilen.
00:11:32: und in England muss ich sagen, die Engländer sind sehr digital und sind vom ganzen Prozess in der Werkstatt sehr schlank aufgestellt.
00:11:42: oder wie mit unserem Konzept.
00:11:44: dort können wir auch viel lernen einfach die Zusammenarbeit mit Schadensteuern, Versicherern auf ein anderes Niveau zu heben.
00:11:54: Wir heißen Halo in Englern und wir haben auch so einen Halo-Konzept was wir mittlerweile in Bacon eingeführt haben und auch in Deutschland mit aktuell einer Werkstatt um dementsprechend mit unseren Partnern dieses Konzept publik zu machen weil es einfach in Richtung Kunstzufriedenheit und Schnelligkeit ein Riesenunterschied.
00:12:15: Zudem ist das, was wir auf Deutschland kennen.
00:12:16: Was ist das genau?
00:12:17: Also gib uns mal eine Vorstellung.
00:12:19: Dieses Halo-Konzept ist ein sogenanntes Happenspoke-Modell.
00:12:22: Das heißt man triagiert also der Schaden kommt rein in der Regel digital per Foto und aufgrund des Schadensbilds sagt man okay dieser Schaden ist eher ein Strukturschaden der muss in einen klassischen Karolackbetrieb mit einem großen Betrieb oder dieser Schaden muss gerne, ist kein Strukturschaden kann in ein sogenanntes Spok.
00:12:42: Also ich nenn's immer so einen Schnellboot in eine kleinere Werkstatt und wir schaffen es dort mit einer sogenannten Key-to-Key Time von unter drei Tagen den Schaden zu beheben, zu reparieren und dem Kunden das Fahrzeug zurückzugehen.
00:12:56: Unter drei Tage?
00:12:57: Und das ist natürlich ein Riesenvorteil weil Der Kunde sagt wow, ich habe noch drei Tage mein Auto wieder.
00:13:02: Der Versicherer sagt wow!
00:13:04: Ich kann nach drei Tagen meine Prozessakte schließen.
00:13:07: Die Mietwagenkosten werden komplett reduziert und ich habe einen hochzufriedenen Kunden.
00:13:16: Kontaktieren und sagen, wie wurde dein Schaden behoben?
00:13:18: Ja super zufrieden.
00:13:19: Ach werden wir am Angehörigen ab?
00:13:21: Kritisches Zwischenfragen geht das mit unseren Freigabeprozessentechnischen und kaufmännlichen Freigaben und möglichen Nachforderungen von der Versicherungseite überhaupt unter drei Tagen?
00:13:30: Der ist alles zu bewerkstelligen.
00:13:32: Ich denke es geht.
00:13:34: Wir haben damit angefangen.
00:13:35: aber du fragtest ja auch was sind die Unterschiede zu anderen Märkten?
00:13:38: ich glaube dass ist eine Herausforderung die wir in Deutschland haben wo ich mich freue.
00:13:42: Partner sagen, wir gehen diesen Weg mit.
00:13:44: Dann bist du mutig?
00:13:45: Du
00:13:45: brauchst Vertrauen und ich denke, wir haben vertrauensvolle langjährige Partnerschaften.
00:13:51: aber wenn man sagt das Vertrauen schenke ich euch und wir sind dort sehr offen.
00:13:55: Das heißt alle der gesamte Schaden ist voll dokumentiert, dokumentiert mit Fotos, Allnungen dran.
00:14:02: die Kalkulation wird offengelegt weil auch wie natürlich ein großes Interesse haben sauber und compliancemäßig zu arbeiten.
00:14:10: Ich denke, dass Deutschland dort eine riesen Chance hat, eine Veränderung am Markt zu generieren.
00:14:16: Aber es funktioniert nur gemeinsam.
00:14:18: Alleine können wir da nicht.
00:14:20: Wir brauchen Partner die Interesse mit uns haben das umzusetzen.
00:14:23: Das Thema rollt ihr jetzt in einer Werkstatt erstmal aus, testet das an mit bestimmten Partnern und dann soll das aber wahrscheinlich an allen Standorten umgesetzt werden.
00:14:31: per Apfel?
00:14:32: Ja, wir sind jetzt zum Beispiel in Belgien, haben wir letztes Jahr gestartet, haben schon vier dieser Shops gebaut, die werden also besser gesagt, wir mieten eine Halle und werden komplett neu ausgestattet.
00:14:45: Neue Mitarbeiter geschult.
00:14:47: Was machen wir dort mit der Achser?
00:14:49: Die uns dort einen langjährigen Vertrag gegeben hat.
00:14:52: Und in Deutschland haben wir es auch gestartet.
00:14:55: ein großer Unterschied ist du brauchst eine gewisse Steuerung das heißt kleinen Werkstatt, die muss ja ausgelastet werden.
00:15:03: Müssen wir sicherstellen dass natürlich auch genug Volumen und genug Schäden immer wieder täglich reinkommen das wir produktiv sind.
00:15:10: Und das ist ein kleiner Unterschied.
00:15:12: England hat einen Steuerungsvolumen von über neunzig Prozent.
00:15:16: Die können oft Postleitzahlen gut ausschauen.
00:15:18: Andere schaden recht.
00:15:19: es ist einfacher dort zu schauen.
00:15:21: Genau das muss man sagen und deswegen habe ich über die Herausforderung gesprochen.
00:15:25: dann müssen wir vielleicht auch mal über den Tellerrand hinaus schauen aber ich glaube eine große Chance auch schneller und besser zu gerne in Deutschland.
00:15:32: Wir haben auf die Themen Digitalisierung geguckt, die sehr stark bei euch mit dem Thema Steuerung zu tun hat, Weiterentwicklung, Reorganisation neue Projekte ein großes Thema was uns alle umtreibt ist das Thema Nachhaltigkeit.
00:15:45: Das ist ja ein Thema, was auch sehr eng verknüpft ist mit Effizienzen.
00:15:50: Wenn ich Ressourcen schonend unterwegs sein will dann muss ich effizient arbeiten, da kann ich keine Themen dreimal anpacken und es funktionieren.
00:15:58: Da haben wir in Deutschland noch viel Potenzial einmal anpackt und funktioniert.
00:16:02: um das vorsichtig zu formulieren Wie geht ihr an dieses Thema ran?
00:16:06: Jetzt haben wir nicht mal so den heißen Super-Sommer gehabt, weil jetzt ein ziemlich verredneter Juli.
00:16:13: Aber die Tendenzen werden wir in Europa nach rechts und links gucken sind klar!
00:16:17: Also wir haben Klima als ganz großes Thema, Klimaschutz als Megathema was uns in den nächsten Jahren beschäftigen wird.
00:16:24: Ihr habt das auch in eurem Credo auf eurer Agenda.
00:16:29: wie muss man sich das vorstellen?
00:16:30: Wie legt ihr auf die Entwicklung grundsätzlich?
00:16:33: erstmal
00:16:33: vielleicht Das Thema Nachhaltigkeit.
00:16:39: muss man immer aus verschiedenen Blickwinkeln sehen und das machen wir auch.
00:16:44: Wir sind zum Beispiel jetzt Unternehmen, weil wir haben einen eigenen ESG-Report.
00:16:48: Wir brauchen das, weil wie gesagt, wir sind Private Equity Owners und für unsere Investoren es sind übermoinzig Seiten die wir erstellen...
00:16:55: Da steht noch mal was das Report hingeht unter anderem?
00:16:56: Genau, da
00:16:57: steht eine Menge drin mit Abfallvermeidung CO² Reduktion.
00:17:01: also ich glaube dass wir in der klassischen Nachhaltigkeit mit unseren Betrieben eigentlich schon seit Jachen ganz gut aufgestellt sind und sagen, wir haben für den Betrieb selber, wir wollen LEDs in den Werkstätten haben.
00:17:12: PV um Strom optimiert zu arbeiten.
00:17:16: Wenn neue Autos angeschafft werden gehen wir eher auf eine E-Flotte als noch klassisch.
00:17:22: Aber wir haben auch schon vor Jahren das Thema Nachhaltigkeit dann zum Kunden mit Partnern am Marktversuch zu treiben in Deutschland.
00:17:31: Das hat nicht so richtig gut funktioniert, weil du ganz viele verschiedene Meinungen und Spiele hast.
00:17:38: Wir sind jetzt dabei.
00:17:42: Wir haben den Verein für Nachhaltigkeiten mit gegründet.
00:17:45: Der BASF mit dem AZT, DEKRA.
00:17:49: Wir sind so die Großen, die dort einen Verein ins Leben gerufen haben in Werkstätten über eine Zertifizierung sich... als nachhaltigen Betrieb zu qualifizieren.
00:18:02: Er verengründet sich jetzt gerade, Dominik Herthl ist da
00:18:05: im Vorstand
00:18:05: und der Michael Gesell
00:18:06: glaube ich
00:18:07: die beiden treiben das so ein bisschen voran.
00:18:09: Da gucken wir auch nochmal genauer drauf steckt aber in den Kinderschuhen.
00:18:13: also das ganze Thema Standardisierung fängt erst an oder?
00:18:17: Steckt in den Kindern schon, ich denke auch hier können wir ein bisschen von den anderen Märkten leben.
00:18:22: In England zum Beispiel ist dieses Thema gebrauchte Green Parts-Nettmann dort schon weit aus einfacher als in Deutschland.
00:18:32: Du kannst dort Gebrauchthalle bei eBay bestellen.
00:18:35: also wir selber verbauen in England circa acht bis zehn Prozent an gebrauchtem Ersatzteilen mittlerweile.
00:18:41: Das wird auch mit dem Kunden so besprochen.
00:18:44: Das ist in Deutschland noch eine riesen Herausforderung.
00:18:46: Wie blickst
00:18:46: du denn auf das Thema?
00:18:47: Also glaubst du, dass das wird in Zukunft, in Naher-Zukunft, also nicht irgendwann sondern in den nächsten zwei Jahren ein Thema werden?
00:18:54: Ich würde mich freuen.
00:18:55: aber auch hier wie ich vorher sagte kann es nur gemeinschaftlich erfolgen.
00:19:00: Es bringt jetzt nichts wenn ein Schadensteuerer sagt so wir denken jetzt grün und wir machen das mal liebe Werkstatt
00:19:07: tu mal!
00:19:08: Das wird nicht funktionieren weil den gesamten Prozess ja dann nicht in die Werkstatt verlagern und der Werkstaatmeister oder der Annahmemeister steht dann beim Kunden sagt, oh by the way aber hier den Scheinwerfer da haben wir nochmal eine andere Lösung.
00:19:21: Das kann ich funktionieren.
00:19:22: das heißt Wir müssen gemeinschaftlich alle die daran Interesse haben, ein System aufsetzen.
00:19:30: Wo wir zum Schluss den Kunden überzeugen zu sagen ich habe Interesse das bei mir auch nachhaltig meine Reparatur durchgeführt wird.
00:19:38: Das sehe ich in Deutschland noch nicht so.
00:19:40: Ich glaube da haben alle noch eine große Aufgabe.
00:19:42: Wenn wir da schaffen, glaube ich dran dass es sicherlich einen Markt finden würde.
00:19:48: Wird ja sehr groß sein muss man abwarten.
00:19:51: Ich würde mich auch freuen, wenn es vielleicht irgendwann mal eine grüne Polise gibt wo Nachhaltigkeit verankert ist.
00:19:57: Sodass im Endeffekt der Kunde im Schaden schon von vornherein war, ist okay.
00:20:00: ich habe ne Grüne Polisse und kann damit rechnen dass mein Fahrzeug nachhaltig repariert wird.
00:20:05: Dann hat man im Endeffekt viel
00:20:06: geschaffen.
00:20:06: Dann auch für gewisse Sicherheit, was sozusagen den Vertrieb angeht die Organisationen und Strukturen, die man vorhalten muss ja und eine Klarheit auf dem Schadenfall.
00:20:13: Was ist jetzt zu tun?
00:20:14: Du brauchst
00:20:15: ne Rechtssicherheit.
00:20:16: Ich meine die Garantie all diese Themen müssen gerade hier in Deutschland sehr sehr sauber definiert sein weil sonst haben wir auch eine riesige Unsicherheit in der Werkstallwelt.
00:20:28: Sprechen mit unseren Mitarbeitern Reparatur veraustauscht, ich meine das macht die gesamte Branche.
00:20:33: Aber die Frage ist immer wer lebt es wirklich?
00:20:35: Wie misst du's auch?
00:20:37: Reparieren wir wirklich mehr als wir austauschen?
00:20:40: und von daher gesehen haben wir da glaube ich noch eine gute Chance besser zu werden.
00:20:46: Wir sind gerade auch an einem Thema dran Plastikreparatur.
00:20:50: Wenn viele jetzt lachen, oh Gott alter Zopf in anderen Märkten, wenn ich in andere Märkte schaue, Skandinavien werden Stoßfänger in der Regel über Plastikkreparature weiterhin repariert und nicht einfach ausgetauscht, wenn man sie kalibrieren kann.
00:21:05: Denke mal muss einfach mal wieder solche Themen.
00:21:08: Es gibt
00:21:09: viele Themen, die beim Thema Nachhaltigkeitsschlag sind und die man auch nach außen stellen kann.
00:21:14: Die Frage ist halt immer wie sie wird es gemessen?
00:21:16: Es gibt ja den Druck sozusagen jetzt nicht so.
00:21:19: Man hat ein bisschen den Eindruck bei der KFZ Versicherungswirtschaft ist das Thema gerade ein bisschen nach unten auf der eigenen Rutsch.
00:21:24: Die Schadenkosten stehen eher oben.
00:21:27: Jetzt warten wir mal ab, wie das Hageljahr – du hast das gerade gesagt in diesem Jahr, die jetzt noch läuft vielleicht noch ein bisschen zu früh um Bilanz zu ziehen aber sehr relativ ruhig gewesen, also das bedeutet die Schadenkosten an der Stelle scheinen.
00:21:39: Bei dem Versichern vielleicht durch die Umweltscheinflüsse ein bisschen zurückzugehen?
00:21:42: Mal gucken!
00:21:44: Mest ihr denn eure CO²-Reduktion und könnt ihr sagen wir haben jetzt X-Prozents reduziert.
00:21:57: Man kann es im ESG-Reporting messen, soweit wir das aus den Standorten die Daten haben fragen.
00:22:04: Bei der Menge an Standortens muss man sagen können sie nicht überall?
00:22:07: Also in Deutschland haben wir an den Standorte auch dementsprechend über unser Energiemanagement Zahlen, die wir gut auswerten.
00:22:16: da können wir das tun.
00:22:18: Ich sage mal zu Achtzig-Ninzig Prozent sind wir da schon sehr gut aushalten für ich Alles messen wir schon.
00:22:24: Das ist ja für viele Betriebe gerade ein großes Thema, also wie soll ich das denn überhaupt messen?
00:22:28: Wie soll ich es nachvollziehen mit verschiedenen Tools?
00:22:30: Also Solera hat Berechnungsalgorithmen aber sind eben Algorithmen.
00:22:35: Es sind jetzt nicht gemessene Daten, sondern teilweise angenommen und so.
00:22:40: Ich glaube da ist noch eine ganz große Baustelle zu sehen.
00:22:44: Apropos Baustelle, gucken wir mal in die Zukunft.
00:22:48: Das Jahr zwanzig dreißig ist nicht mehr ganz so weit
00:22:51: weg.
00:22:53: an welchen Themen... Wir haben es jetzt gerade schon teilweise angeschnitten.
00:22:57: An welche Themen arbeitet ihr?
00:22:59: vielleicht kurz zum Schluss unseres Podcasts?
00:23:03: Was liegt bei euch an?
00:23:05: Wo legt ihr den Hebel jetzt um, um in die?
00:23:11: Wie gesagt, da wir nicht nur in Deutschland sind.
00:23:13: Ich hole ein bisschen weiter aus ist es von Markt zu Markt ein bisschen verschieden.
00:23:18: zum Beispiel wie man vielleicht weiß uns gehört auch das Unternehmen der entwissert.
00:23:21: Wir sind im Smart Repair Bereich unterwegs primär in Deutschland.
00:23:25: Wir merken gerade eine Art Renaissance und Bedarf auch an anderen Märkten dass andere Märkte sagen Mensch dieses Thema Smart Repairs finden wir ganz interessant.
00:23:32: Das heißt wir gehen dann mit gerade nach Skandinavien wo Versicherer sagen Menschen liebe IAS das ist ein tolles Thema.
00:23:39: das wollen wir uns gerne mal angucken.
00:23:42: Natürlich Digitalisierung, wie wir es vorher besprochen haben.
00:23:45: Auch für uns eine große Herausforderung das unsere Betriebe im Backend Wir haben vor drei Jahren SAP eingeführt alle Länder und Betrieben laufen auf SAP vielleicht auch im Frontendenlösungen haben dass wir digitaler sind und einen schlanken Kundenprozess hin bekommen.
00:24:02: Und drittens klar wenn man in Private Equity umfällt unterwegs ist.
00:24:07: wir wollen weiter wachsen weiter organisch wachsen.
00:24:12: Aber wir schauen natürlich auch in der Zukunft, dass wir – wo wir noch nicht sind – weiße Flecken neu besetzen.
00:24:20: Das heißt, der M&A-Part wird auch ein fester Bestandteil in unserer DNA bleiben und Lastbutton und Lees ist das Entscheidende.
00:24:33: Wir wollen weiterhin interessant für Menschen sein die Spaß an den Beruf haben mit dem Handwerk, in dem wir sind und müssen uns im Endeffekt so aufstellen, dass wir auch in fünf Jahren oder in sieben Jahren dort ein Kundenerlebnis bieten.
00:24:46: Weil ich sage immer, ich muss meine Kunden intern begeistern?
00:24:49: Weil wenn ich das schaffe, was die Mitarbeiter sagen, hey, ich arbeite gerne hier bei der IRS dann haben wir eine externe Kundenbegeisterung weil da gehen die auch mit Freude zum Kunden an ihren Job.
00:24:58: Ich glaube, das müssen wir machen.
00:25:01: viel liegt daran die Menschen technisch auch, dass du Schulungen machst, technische Weiterbildung, Innovationen mit ins Unternehmen reinbringst.
00:25:11: Auch die jungen Menschen mit dem Pad arbeiten und Spaß daran haben.
00:25:15: Dort sind wir ganz gut aufgestellt.
00:25:17: Während die Autos schon fünf Jahre fliegen?
00:25:20: Das glaube ich nicht!
00:25:20: Während der Robotaxis überall sehen
00:25:23: muss
00:25:23: man schauen...
00:25:27: von unserer geschätzten Forschungsministerin lässt noch auf sich wagen.
00:25:31: Du, wer hat das mal angekündigt?
00:25:34: Aber gut wir werden sehen was die Zukunft bringt.
00:25:38: erstmal ganz herzlichen Dank für unser Gespräch lieber Matthias!
00:25:43: Wir sind hier in Hamburg im Zentral und schauen uns jetzt noch ein bisschen um.
00:25:50: Wir haben viele Eindrucke bekommen von euch.
00:25:52: Vielen Dank.
00:25:53: Wir werden uns in diesem Jahr sicherlich noch häufiger bei der einen oder anderen Veranstaltung über den Weg laufen, also von daher herzlichen Dank und weiterhin viel Erfolg.
00:26:03: Vielen Dank an euch!
00:26:04: Hat mir Spaß gemacht und jetzt freue ich mich wenn wir noch ein bisschen... uns hier umschauen.
00:26:08: Wir plaudern hier noch ein bisschen weiter, wenn das Band aus ist was jetzt aus ist.
00:26:14: Vielen Dank liebe Zuhörerinnen und Zuhörpern natürlich fürs zuhören!
00:26:19: Das war ein Podcast von Schadenews.
00:26:21: wir sind jede Woche für euch da mit unserem Newsletter jeden Donnerstag um sechs Uhr natürlich auch weiterhin mit unseren Web TV Sendungen und sagen jetzt an dieser Stelle erstmal Tschüss aus Hamburg!